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Die Faszination der Handbremse

Die Geher verdienen Respekt. Doch: Was soll eine Sportart, bei der man nicht so schnell sein darf, wie man könnte?

20 Kilometer Kampf und Krampf: Miguel Ángel López, der spanische Sieger des Geher-Rennens.
20 Kilometer Kampf und Krampf: Miguel Ángel López, der spanische Sieger des Geher-Rennens.
Keystone

Runa Skrove Falch. Den Namen muss man sich im Ohr zergehen lassen. So heisst die norwegische 10 000-Meter-­Läuferin, die es am ersten EM-Abend als Erste schaffte, die Zuschauer in Letzi-Stimmung zu versetzen. Während mehr als drei Minuten zauberte sie den Gänsehaut bildenden «Roar» aus ihrem imaginären Hut und liess ihn rund ums Stadion laufen, so, wie wir das vom «Weltklasse»-Meeting her kennen. Sie schaffte das, obwohl die Banden mit den metallenen Werbetafeln bei der EM zu weit von den (ausschliesslich sitzenden) Zuschauern entfernt sind, als dass mit den Händen darauf ­getrommelt werden könnte.

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