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Ein Lauf für die Geschichtsbücher

Der Kenianer Geoffrey Kamworor gewinnt den 38. Grand Prix von Bern in einer neuen Rekordzeit von 44:57 Minuten.

Marco Oppliger
Unterwegs zum Sieg in Bern: Geoffrey Kamworor.
Unterwegs zum Sieg in Bern: Geoffrey Kamworor.
Peter Klaunzer, Keystone

Diese Frage wird am frühen Samstagabend noch manch einer bejahen. Auf der gelben Tafel, die am Strassenrand die Läufer darauf hinweist, dass sie Kilometer 11 passieren, steht: «Bisch müed?» Zwei Drittel der zehn Meilen oder 16,093 km des Grand Prix von Bern haben die Athleten an dieser Stelle schon hinter sich, doch es warten noch fünf äusserst kräftezehrende Kilometer auf sie. Über Kopfsteinpflaster. Und den Aargauerstalden hoch. Da werden die Beine richtig sauer. Geoffrey Kamworor aber erweckt nach ­Kilometer 11 nicht einmal ansatzweise den Eindruck, müde zu sein. Die spätere Siegerin Meseret Merine – die Frauen waren zwei Minuten vor den Männern gestartet – hat er nach drei Kilometern eingeholt. Von da an ist er allein unterwegs.

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