Zum Hauptinhalt springen

Moskau wittert Komplott

Internationale Ermittler werfen dem russischen Verband systematisches Doping vor und fordern Russlands Sperre für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Die Russen sind empört.

Stefan Scholl, Moskau
Trügerische Ruhe vor dem Hauptsitz des russischen Olympischen Komitees und des Leichtathletikverbandes: In den Büroräumen brodelt es.
Trügerische Ruhe vor dem Hauptsitz des russischen Olympischen Komitees und des Leichtathletikverbandes: In den Büroräumen brodelt es.
Keystone

Er wurde stundenlang verhört, dann bauten sich Polizisten vor seinem Zimmer auf. «Ich verliess das Hotel nachts durchs Fenster, liess das Licht und den Fernseher an, damit sie glaubten, ich sei noch drinnen.»

Es handelt sich nicht um einen Spion aus dem Kalten Krieg, sondern um einen russischen Drogenkontrolleur, der schildert, wie er in Saransk entnommene Dopingproben ausser Landes schmuggelte. Vorbei an den Polizisten, die ihn auf dem Moskauer Bahnhof erwarteten, um sicherzustellen, dass die Proben in einem Moskauer Labor landeten, wo man «wusste, was zu tun war».

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen