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Wie Kambundji zur schnellsten Frau der Schweiz wurde

Mujinga Kambundjis Weg an die Spitze ist von Rückschlägen gezeichnet. Jetzt hat sie mit WM-Bronze in Doha Sportgeschichte geschrieben.

Historischer Tag: Mujinga Kambundjis Lauf zu Bronze. (Video: SRF)
Christof Gertsch@christofgertsch

Dieser Text erschien erstmals am 1. Juli 2018 in Das Magazin.

Es ist eine der vertrautesten Szenen, die der Sport hervorbringt, gewöhnlich und fesselnd zugleich: Sprinterinnen und Sprinter am Start. Wie sie zur Vorbereitung die Arme schütteln und die Oberschenkelmuskeln lockern, wie sie in die Hocke gehen, die Beine nach hinten werfen und sorgfältig die Füsse in den Startblock legen, wie sie den Blick über die Bahn schweifen lassen, den Kopf wieder senken, den Atem verlangsamen und jede Faser ihres Körpers anspannen – und wie sie schliesslich lospreschen, kaum ist das Kommando erklungen: Das wiederholt sich jeden Tag zahllose Male überall auf der Welt, wird auf Pausenplätzen imitiert, in Turnhallen geübt, an Wettkämpfen exerziert, immer genau gleich.

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