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Letzter Auftritt von Sarah Meier

Obwohl die Vorbereitung auf die Eiskunstlauf-EM in Bern alles andere als optimal verlaufen ist, geht Sarah Meier ihren letzten Wettkampf positiv an. Sie strebt eine Platzierung in den Top 5 an.

Dass Meier am Freitag (Kurzprogramm) und Samstag (Kür) in der PostFinance-Arena überhaupt läuft, verdient allerhöchste Anerkennung. Wohl manch andere Athletin in ihrer Situation hätte schon lange aufgegeben, doch die 26-jährige Bülacherin verfügt über einen enormen Willen. Es kam für sie nicht in Frage, die Karriere mit einem 26. WM-Platz zu beenden.

Deshalb nahm Meier einige Strapazen auf sich und trotzte sämtlichen Rückschlägen. Den grössten erlitt sie Ende Oktober, als sie sich in Kingston beim Training für den Grand Prix "Skate Canada" einen Bänderanriss im Fuss zuzog. Von dieser Verletzung hat sie sich bis heute nicht vollends erholt.

Die Trainings waren ein "ständiges Auf und Ab." Die hundertprozentige Sicherheit sei nicht da, sagte Meier. Sie müsse sich in jedem Training enorm anstrengen. Den Lutz und Flip konnte sie aufgrund der Fussprobleme nur beschränkt üben. Auf den Rittberger verzichtet sie.

Die Voraussetzungen sind zwar keineswegs ideal, doch Meier schaut nur vorwärts. Sie spüre eine positive Anspannung, sei voller Tatendrang. Überhaupt hier zu sein, sei schon positiv. Anfang Januar habe sich noch nicht gewusst, ob sie teilnehmen könne.

Meiers eigene Erwartungen sind hoch. Zufrieden ist sie dann, wenn sie ihre Trainingsleistungen zumindest bestätigen kann. Realistisch ist für die Zürcher Unterländerin Rang 5. Aber natürlich träumt die von ihrer Tante Eva Fehr betreute Läuferin des Bülacher Eislaufclubs von ihrer dritten EM-Medaille, nachdem sie 2007 und 2008 jeweils Silber gewonnen hat.

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