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Luzerner Abwärtstrend hält an

Luzern bezog gegen Sion eine 0:1-Heimniederlage. Der frühere ASL-Leader sackte am 27. Spieltag auf Platz 5 ab. So schlecht war der FCL in dieser Saison noch nie klassiert.

Ohne ihren verletzten Captain Hakan Yakin waren die Innerschweizer zu berechenbar und im Angriff zu wenig effizient, um die womöglich fatale Heimniederlage vermeiden zu können. Und im entscheidenden Moment fehlte in der Abwehr überdies die Konzentration. Nach einem Freistoss erzwang der Ungare Vilmos Vanczak mit seinem energischen Vorstoss den Unterschied; der Innenverteidiger touchierte den Ball, und Luzerns Keeper Zibung reagierte zu spät.

Die Chancen, ein besseres Resultat zu erreichen, vergaben die Innerschweizer vor allem in der ersten Hälfte. Ferreira mit einem Volleyschuss und Renggli mit einem Freistoss scheiterten aber am exzellenten Walliser Torhüter Andris Vanins. Entscheidend war wohl auch die taktische Massnahme von Laurent Roussey, der nach 21 Minuten seinen Stürmer Chatton auswechselte und für den Rest der Partie auf ein defensiveres 4-2-3-1-System setzte.

Luzern - Sion 0:1 (0:0).

Gersag. - 7726 Zuschauer. - SR Grobelnik (Ö). - Tor: 73. Vanczak (Elmer) 0:1.

Luzern: Zibung; Zverotic, Urtic, Puljic, Fanger; Renggli (81. Prager), Kukeli; Gygax, Bento (33. Pacar), Ferreira; Siegrist (69. Ianu).

Sion: Vanins; Sauthier, Vanczak, Dingsdag, Bühler; Sio (72. Marin), Serey Die, Obradovic, Elmer; Chatton (21. Rodrigo), Yoda (76. Adailton).

Bemerkungen: Luzern ohne Yakin, Lustenberger, Paiva, Wiss, Kibebe, Veskovac, Luqmon, Sorgic (alle verletzt), Bühler (gesperrt), Sion ohne Mrdja (gesperrt), Zambrella (aus disziplinarischen Gründen in der U21). Verwarnung: 36. Fanger (Foul).

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