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Meister St. Moritz ausgeschieden - und doch weiter

Das dritte Wochenende der Swiss Curling League in Wetzikon verlief turbulent.

Schweizer Meister St. Moritz verpasste die Qualifikation für die SM-Finalrunde in Gstaad. Da Baden Regio jedoch verzichtet, rücken die St. Moritzer ins Feld der sechs Finalisten nach.

Die von Skip Christof Schwaller angeführten St. Moritzer hatten im Dezember EM-Bronze in Champéry gewonnen. In den ersten zwei Wochenenden der Swiss League hatten sie sich eine gute Basis verschafft, um die nächsten Samstag beginnende Finalrunde der Schweizer Meisterschaften auf einer der vordersten Positionen in Angriff nehmen zu können. Urs Eichhorn, Robert Hürlimann, Marco Ramstein und Christof Schwaller verloren in Wetzikon jedoch vier der letzten fünf Swiss-League-Partien und rutschten auf den 7. Platz ab.

Als sie sich schon mit dem unerwarteten Ausscheiden abgefunden hatten, vernahmen die St. Moritzer vom Verzicht von Baden Regio. Die Badener spielten an diesem Wochenende nach dem Rückzug von Leadspieler Simon Strübin imvergangenen Oktober nur zu dritt - und gewannen in der Besetzung mit Remo Schmid, Skip Thomas Lips und Toni Müller alle fünf Spiele. Für die Finalrunde wäre Müller aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung gestanden. Da es an jeglichen personellen Alternativen fehlt, zieht sich Baden Regio vor der Finalrunde zurück.

Die Swiss League verlief sehr ausgeglichen. Einzig Glarus, die von Patrick Vuille angeführte glarnerisch-neuenburgische Spielgemeinschaft, konnte sich mit 12 Siegen in 18 Spielen leicht absetzen. Dahinter folgen fünf Teams mit je 10 Siegen. Die sechs Finalisten nehmen die Hälfte der Punkte in die Finalrunde mit.

In der nur sieben Teams umfassenden Swiss League der Frauen war schon vor dem letzten Wochenende praktisch alles klar. Luzern (Melanie Wild) sicherte sich den sechsten Startplatz in der Finalrunde vor Uitikon-Waldegg. Die EM-Dritten und hohen Favoritinnen des CC Davos (Mirjam Ott) starten in Gstaad mit neun Bonuspunkten vor Aarau (Silvana Tirinzoni) und dem jungen GC-Team (Nicole Dünki) mit je acht Punkten.

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