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Aegerter holt WM-Punkte

Dominique Aegerter beendete den Grand Prix der USA in Indianapolis im 11. Rang und fuhr damit zum vierten Mal in Folge WM-Punkte ein.

Das Rennen wurde sechs Runden vor Schluss wegen einsetzendem Regen vorzeitig abgebrochen.

Die GP-Premiere in Indianapolis war aus Schweizer Sicht ein Wochenende zum Vergessen. Tom Lüthi stürzte am Samstag im freien Training schwer und war zeitweise bewusstlos. Der 22-jährige Emmentaler kam glücklicherweise ohne gravierende Verletzungen davon, verzichtete aber auf die Teilnahme am 250-ccm-Rennen. Randy Krummenacher (KTM) war aus gesundheitlichen Gründen erst gar nicht nach Nordamerika gereist und Bastien Cheseaux sorgte zwar als 23. für sein bestes Karriere-Resultat, blieb aber deutlich hinter den Punkterängen.

Jury brach das Rennen ab

Damit lag es an Dominique Aegerter, die Schweizer Farben zu verteidigen. Der bald 18-jährige Oberaargauer hatte am Samstag bereits auf sich aufmerksam gemacht, als er im Abschlusstraining auf den 8. Platz vorstiess und damit am Sonntag so weit vorne wie noch nie in einen 125-ccm-GP starten konnte. Aegerter hielt nach der ersten Runde seine Position, nachdem er kurze Zeit noch auf Rang 6 aufgetaucht war. Zur Rennhälfte lag der Derbi-Fahrer aber nur im 11. Zwischenrang.

Nach 15 von insgesamt 23 Runden setzte Regen ein; die Rennleitung brach den 125-ccm-Grand-Prix zwei Runden später ab. Das Rennen wurde mit derjenigen Runde gewertet, die von allen Fahrern beendet worden war. Aegerter blieb auf Platz 11 sitzen und klassierte sich damit unmittelbar hinter seinem Derbi-Teamkollegen und WM-Leader Mike Di Meglio (Fr). Sein Ziel, die Top Ten, verpasste Aegerter damit nur knapp.

«Der Abbruch kam für mich zum dümmsten Moment», ärgterte sich Aegerter, «zwei Runden früher und das Rennen wäre nochmals gestartet worden, weil zwei Drittel der Distanz noch nicht zurückgelegt worden waren. Zwei Runden später und ich hätte die vor mir liegenden Fahrer noch eingeholt.» In der Tat holte Aegerter gegenüber Di Meglio mächtig auf. Kurz vor dem Abbruch des Rennens hatte der Berner anderthalb Sekunden auf seinen unmittelbar vor ihm liegenden Teamkollegen gutgemacht.

Pech hatte auch der 17-jährige Spanier Pol Espargaro. Zum Zeitpunkt des Abbruchs war er der Führende, in der Runde davor, die letztlich gewertet wurde, lag er hinter seinem Landsmann Nicolas Terol. Der 20-jährige Terol durfte damit den ersten WM-Sieg seiner Karriere feiern; für Espargaro wäre es ebenfalls eine Premiere gewesen.

si/fal

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