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Das Loch in Kobayashis Sauber

Der Japaner erlebte in Shanghai einen kuriosen Grand Prix und nimmt neben einem WM-Punkt einen völlig verschmutzten Overall mit.

Kobayashis Dienstwagen nahm bei einer Kollision Schaden.
Kobayashis Dienstwagen nahm bei einer Kollision Schaden.
Keystone

Kobayashi beendete den dritten Grand Prix der Saison mit defektem Auto. Bei einer Berührung mit einem anderen Wagen nahm die Frontpartie des Sauber Schaden - in der Fahrzeugnase klaffte ein Loch. «Aus technischer Sicht war es kein Problem weiterzufahren, doch es blies jede Menge Staub und Schmutz ins Cockpit. Mein weisser Overall war am Ende völlig verdreckt», schilderte der Japaner den besonderen Vorfall.

Dank Kobayashi, der in der Woche zuvor in Malaysia als Siebter abgewinkt geworden war, kann die Equipe von Peter Sauber die Heimreise mit sieben WM-Punkten antreten. Das Ergebnis lieferte einen weiteren Beweis, dass der C30 die beiden Fahrer befähigt, sich aus eigener Kraft in den punkteberechtigten Rängen zu klassieren. Der Zürcher Rennstall kann die ersten Rennen in Europa mit Zuversicht angehen.

Perez wurde von den Stewards gleich zweimal gebüsst. Mehr als Rang 17 mit einer Runde Rückstand lag für den Mexikaner damit nicht mehr drin. Für ein Rencontre mit Nick Heidfeld im Lotus-Renault wurde er mit einer sogenannten Stop-and-Go-Strafe belegt und musste deshalb vor der eigenen Garage zehn Sekunden innehalten, einen Zwischenfall mit Adrian Sutil sanktionierten die Rennkommissäre mit einer Durchfahrt durch die Boxengasse.

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