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Der Tag, an dem der Formel-1-Held starb

Heute vor 20 Jahren verunglückte der brasilianische Rennfahrer Ayrton Senna in Imola tödlich. Eine Chronologie der tragischen Ereignisse.

1. Mai 1994. Die Fahrer der Formel 1 starten in Imola zum dritten WM-Lauf – mit dem Tod im Hinterkopf. Am Tag zuvor starb der Österreicher Roland Ratzenberger im Qualifying. Der 34-Jährige verlor wegen eines Bruchs am Frontflügel die Kontrolle über seinen Simtek-Boliden und prallte mit über 300 km/h in die Begrenzungsmauer. Viele Jahre später sollte der Pole Robert Kubica in einem Sauber-Rennwagen einen Crash mit ähnlicher Geschwindigkeit überleben. Ratzenberger aber hatte im noch nicht ausreichend gesicherten Cockpit keine Überlebenschance. Er ist der erste Tote der Königsklasse des Motorsports seit dem Italiener Elio De Angelis acht Jahre zuvor.

Trotzdem muss die Show weitergehen. Der Tod sei Teil der Formel 1, sagen Zyniker. Auf der Poleposition steht an jenem Frühlingstag der Brasilianer Ayrton Senna, eine lebende Legende und für viele der beste Formel-1-Fahrer aller Zeiten. Im vom heutigen Red-Bull-Konstrukteur Adrian Newey entwickelten Williams erwischt er einen guten Start, während weiter hinten die Autos von JJ Lehto (Benetton) und Pedro Lamy (Lotus) heftig miteinander kollidieren, was wegen herumfliegender Chassisteile neun verletzte Zuschauer zur Folge hat.

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