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Ferraris Betrug bleibt ohne weitere Folgen

Ferrari ist in der Teamorder-Affäre glimpflich davongekommen. Der Motorsport-Weltrat bestätigte in Paris lediglich die bereits von den Rennkommissären verhängte Geldstrafe von 100'000 Dollar

25. Juli 2010: Alonso freut sich über den geschenkten Sieg, Massa ist zerknirscht.
25. Juli 2010: Alonso freut sich über den geschenkten Sieg, Massa ist zerknirscht.
Keystone

Die 43 Punkte in der WM-Wertung für den Doppelerfolg beim Grand Prix von Deutschland in Hockenheim darf das Team nach Angaben eines italienischen FIA-Delegierten behalten. Ferrari-Pilot Felipe Massa hatte beim Rennen am 25. Juli auf dem Hockenheimring seinen Teamkollegen Fernando Alonso auf Anweisung seines Renningenieurs widerwillig überholen lassen. Er verhalf Alonso so zum Sieg. Eine solche Teamorder ist in der Formel 1 seit 2002 verboten.

Auslöser des Verbots war eine Szene beim Grand Prix von Österreich, als der damalige Ferrari-Teamchef Jean Todt dem schnelleren Rubens Barrichello zufunkte, er müsse Michael Schumacher passieren lassen. Todt ist heute Präsident der FIA.

si

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