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In Gedanken bei Bianchi

Der schwere Schicksalsschlag von Jules Bianchi bewegt die Formel 1 – vor allem die Piloten zeigen grosse Anteilnahme.

Grosse Verwirrung um den Zustand von Jules Bianchi: Nach der ersten Operation wird darüber spekuliert, ob der schwer am Kopf verletzte Marussia-Pilot gar ein zweites Mal unters Messer musste. Unklar ist auch, ob der 25-jährige Franzose künstlich beatmet werden muss.

Das Spital in Yokkaichi hat den Eingangsbereich für die Medien abgeriegelt. Nur Angehörige und nahe Bekannte haben Zutritt zum Krankenhaus. Entsprechend dürftig ist der Informationsfluss. Zumindest meldete sich Bianchis Rennstall mit einer Stellungnahme zu Wort. «Nach dem Unfall in Suzuka will das Marussia-Team die grosse Welle der Unterstützung und Anteilnahme für Jules und das Team in dieser schwierigen Zeit würdigen.»

Vor allem die Formel-1-Piloten zeigten nach dem Crash viel Mitgefühl und teilten ihre Gedanken auf Twitter mit. Die ungewisse Zukunft von Jules Bianchi trübte auch die Freude von Lewis Hamilton, der in Suzuka seinen WM-Vorsprung auf Konkurrent Nico Rosberg ausbauen konnte. «So ein Unfall überschattet alles – meine Gedanken sind bei Jules», so Hamilton.

Bis zur Stunde gibt es bei Bianchi keine Anzeichen auf Besserung. Sein Rennstall lässt ausrichten: «Mit Blick auf die Kommunikation bezüglich Jules' Gesundheitszustand werden wir die Wünsche der Familie Bianchi respektieren und ihnen Folge leisten. Deshalb bitten wir um Geduld und Verständnis, wenn es um weitere Meldungen bezüglich gesundheitlicher Dinge geht.»

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