Zum Hauptinhalt springen

Kobayashi ist zu gut für Sauber

Nach Kamui Kobayashis grandiosem Auftritt beim Grand Prix von Japan hat Peter Sauber ein Problem: Der rasende Japaner ist eigentlich zu gut, um in einem mittelmässigen Auto zu sitzen.

Kamui Kobayashi hat sich innerhalb eines Jahres vom Notnagel bei Toyota zum begehrtesten Talent auf dem Fahrermarkt der Formel 1 entwickelt. Der Sohn eines Sushi-Kochs, der mit seinen grosszügig veranschlagten 1,70 Metern kaum aus dem Cockpit hinaussieht, ist vielleicht sogar der Pilot mit den besten Überholmanövern in der Königsklasse. «Warum sollte ich zögern, wenn sich mir eine Chance für eine Attacke bietet?», fragt Kobayashi, wenn man ihn auf seinen aggressiven Stil anspricht.

Die Leser von «F1 Fanatic» krönten ihn bereits im vergangenen Jahr zum Überholkönig. Sein Manöver gegen Jenson Button in Abu Dhabi, als er im unterlegenen Toyota in einer engen Kurve vorbeizog, dürfte auch Peter Sauber im Entschluss bestärkt haben, auf Kobayashi zu setzen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.