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Kubica spricht schon vom Comeback

Vor zwei Tagen befürchteten die Ärzte noch, dass der verunfallte Formel-1-Pilot Robert Kubica seine rechte Hand verlieren könnte. Nun plant der frühere Sauber-Fahrer schon wieder seine Rückkehr ins Cockpit.

Witze und Zukunftspläne im Spitalbett: Robert Kubica blickt nach vorn.
Witze und Zukunftspläne im Spitalbett: Robert Kubica blickt nach vorn.
Keystone

Spätestens seit der Italiener Alessandro Zanardi nach seinem um ein Haar tödlichen Unfall auf dem Lausitzring wieder in einem Cockpit Platz genommen hat, weiss man, dass für Rennfahrer andere Gesetze gelten als für Normalbürger. So verwundert es nicht, dass sich Lotus-Renault-Pilot Robert Kubica schon unmittelbar nach dem Erwachen aus dem künstlichen Koma mit seiner Karriereplanung auseinandersetzt. «Er wollte sofort wissen, wie nun unser Programm für diese Saison aussieht», sagte Kubicas Teamchef Eric Boullier, der den Polen im Krankenhaus in Pietra Ligure besucht hatte. Der Franzose erklärte, er habe Kubica in sehr gutem Zustand vorgefunden und mit ihm Witze gemacht. «Wir erwarten Robert mit offenen Armen zurück und wünschen uns, dass er noch vor Saisonende wieder einsteigen kann», so Boullier weiter.

Der Kreis der Kandidaten für das verwaiste Kubica-Cockpit hat sich inzwischen auf drei Fahrer verkleinert. Es handelt sich dabei um Bruno Senna, Vitantonio Liuzzi und Nick Heidfeld. Heidfeld, der in der vergangenen Saison schon bei Sauber als Notnagel einsprang, dürfte die besten Karten haben, zumal sich Teamchef Boullier in der Vergangenheit wiederholt positiv über die Fähigkeiten des Deutschen äusserte. Der französisch-schweizerische Doppelbürger Romain Grosjean, der nach einer Saison als Stammpilot vor einem Jahr zum Testfahrer degradiert worden war, ist offenbar keine Option. Lotus-Renault wollte 2011 eigentlich den Abstand zu den Spitzenteams verkürzen, ohne die Trumpfkarte Kubica dürfte dies zu einem überaus schwierigen Unterfangen werden.

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