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Massgebend über den Tod hinaus

Mit Ayrton Senna verlor die Formel 1 vor 20 Jahren eine ihrer grössten Figuren – und gewann als Folge seines Unfalls massiv an Sicherheit.

Legende: Auch 20 Jahre nach seinem tragischen Tod beim GP von San Marino gilt Ayrton Senna noch als vielleicht bester Formel-1-Pilot der Geschichte. (3. Juli 1988)
Legende: Auch 20 Jahre nach seinem tragischen Tod beim GP von San Marino gilt Ayrton Senna noch als vielleicht bester Formel-1-Pilot der Geschichte. (3. Juli 1988)
Reuters
Alarm in Imola: Streckenposten schwenken Fahnen, um nach Sennas Unfall das Rennen anzuhalten. (1. Mai 1994)
Alarm in Imola: Streckenposten schwenken Fahnen, um nach Sennas Unfall das Rennen anzuhalten. (1. Mai 1994)
Keystone
Letztes Geleit: Die einstigen Rivalen Alain Prost, Emerson Fittipaldi, Rubens Barrichello und Gerhard Berger (v. l.) tragen Senna zu Grabe. (5. Mai 1994)
Letztes Geleit: Die einstigen Rivalen Alain Prost, Emerson Fittipaldi, Rubens Barrichello und Gerhard Berger (v. l.) tragen Senna zu Grabe. (5. Mai 1994)
Keystone
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Die Geschichte, die wohl am besten illustriert, was sich mit dem Tod von Ayrton Senna in der Formel 1 geändert hat, kann Gerhard Berger erzählen. Der ­Österreicher war nicht nur einige Zeit der Teamkollege des Brasilianers. Die beiden waren auch befreundet.

1989 hatte Berger einen schweren Unfall auf der Strecke in Imola. In der Tamburello-Kurve war der Frontspoiler seines Ferrari gebrochen, worauf Berger mit mehr als 200 km/h gegen die Mauer ­flog, die unweit der Ideallinie stand. Sein Auto ging in Feuer auf, aber wie ein Wunder überlebte Berger. Er ­erlitt Verbrennungen, brach sich aber nur eine Rippe.

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