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Saubers verheissungsvolle Perspektiven

Nach dem kleinen Rückschlag in Malaysia ist Sauber in China wieder obenauf. Es winken Punkte, die auch und gerade für die Zukunft des Teams von grosser Bedeutung sind.

ak
Aufwärts: Sauber hat gute Chancen, auch in Shanghai zu punkten.
Aufwärts: Sauber hat gute Chancen, auch in Shanghai zu punkten.
Keystone

Felipe Nasr auf Platz 9 und Marcus Ericsson auf Rang 10: Das Qualifying zum GP von China war ein weiterer Beweis dafür, dass sich der Schweizer Sauber-Rennstall nach dem Krisenjahr 2014 mehr als nur gefangen hat. «Es war ein toller Tag für das Team, da wir in der Lage waren, beide Autos ins Q3 zu bringen. Es ist auch erfreulich, dass unsere Rundenzeiten hier in Shanghai wieder konkurrenzfähig sind», sagte Nasr, der zum Saisonstart in Australien im Rennen ausgezeichneter Fünfter geworden war und nun erstmals im Qualifying zu den Top 10 gehörte.

Nasrs Teamkollege Marcus Ericsson sprach von einer «grossartigen Teamleistung». «Schon während des Wochenendes waren die Rundenzeiten sehr eng beisammen. Felipe und ich haben heute gute Arbeit geleistet und beide Autos in eine vielversprechende Ausgangslage gebracht. Es wird ein spannendes Rennen, und ich denke, dass wir gute Chancen auf einen positiven Tag haben», bilanzierte der Schwede.

«Ein sehr starkes Qualifying-Ergebnis, das aufgrund der Zeiten im dritten freien Training doch eher überraschend kam», befand Teamchefin Monisha Kaltenborn . «Angesichts der guten Long-Runs, die wir hier hatten, war es wichtig, auch im Qualifying schnell zu sein, um eine gute Ausgangslage fürs Rennen zu haben. Das ist uns heute gelungen. Beide Piloten haben das Potenzial des Autos genutzt und sind dafür mit starken Startpositionen belohnt worden. Jetzt konzentrieren wir uns ganz aufs Rennen.»

Mit 14 Punkten – sie stammen allesamt vom ersten Saisonstart in Australien – belegt Sauber nach zwei von 19 Rennen den 4. Platz in der Konstrukteurswertung, zwei Zähler vor Toro Rosso und deren drei vor Red Bull. Rund 4 Millionen Dollar beträgt der Preisgeldunterschied pro Rang in der Formel 1. Gerade für das finanziell nicht auf Rosen gebettete Sauber-Team ist daher jeder Punkt doppelt wichtig. Rang 4 hinter Mercedes, Ferrari und Williams ist ein ambitioniertes, aber kein völlig unrealistisches Ziel. Von den eigentlich für Sauber Unschlagbaren haben Red Bull mit dem schwachen Renault-Motor und McLaren mit dem noch weniger konkurrenzfähigen Honda-Aggregat in diesem Jahr erhebliche Schwierigkeiten.

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