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Schweizer Piloten-Talent startet mit Sieg

Fabio Leimer krönt sein Debüt-Wochenende in der GP2-Serie auf dem Circuit de Catalunya mit einem Sieg.

Die Schweiz hat wieder einen Fahrer, der sich im Vorzimmer der Formel 1 für höhere Aufgaben empfiehlt. Zum Auftakt der sechsten Saison der wichtigsten Nachwuchsserie in Montmelo (Sp) gewann Fabio Leimer den sonntäglichen Sprint. Als Achter des Hauptrennens durfte der 21-jährige Aargauer aus Rothrist tags darauf von der Pole- Position aus starten. Leimer fuhr völlig abgeklärt einen Start-Ziel- Sieg heraus und sicherte sich einen zusätzlichen Meisterschafspunkt für die schnellste Rennrunde.

«Mein Plan ist perfekt aufgegangen», freute sich Leimer. Nach dem enttäuschenden Qualifying hatte er sich vorgenommen, sich im Hauptrennen mindestens bis auf Platz 8 vorzukämpfen, um am Sonntag weit vorne starten und aufs Podest fahren zu können. «Und jetzt hat es sogar zum Sieg gereicht.» Leimer fuhr nach dem geglückten Start einen schönen Vorsprung heraus und konnte trotz stark abbauender Reifen 0,7 Sekunden auf Verfolger Luiz Razia ins Ziel retten.

Wie einst Jani, Buemi und Grosjean

Die GP2-Serie wird von den Formel-1-Teams stark beachtet. Dank dem Sieg ist Leimer im Schaufenster bereits prominent platziert. Peter Sauber hat jedenfalls registriert, dass da wieder ein Schweizer Talent in den Startlöchern steht. Leimer ist der vierte Schweizer Sieger in der GP2-Serie. Seine Vorgänger heissen Neel Jani, Sébastien Buemi und Romain Grosjean.

Fabio Leimer hatte zur Vorbereitung schon die asiatische GP2- Meisterschaft bestritten, beklagte dort aber eine Serie von Ausfällen wegen grosser technischer Probleme. Im letzten Jahr verdiente sich Leimer mit dem Gesamtsieg in der Formula Master einen Vertrag im portugiesischen GP2-Team Ocean Racing Technology des ehemaligen Formel-1-Fahrers Tiago Monteiro. «Er ist ein gutes Vorbild und ein wertvoller Ratgeber», sagte Leimer. «Ich will es unbedingt auch in die Formel 1 schaffen.»

si

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