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Nürnberg feuert Oenning - kommt Koller?

Der 1. FC Nürnberg hat auf seine sportliche Talfahrt reagiert und Trainer Michael Oenning (44) entlassen. Als Nachfolger soll auch Marcel Koller im Gespräch sein.

19 Stunden nach der 0:3-Pleite in Köln beurlaubte der "Club" am Montag seinen 44-jährigen Coach, der im August 2008 die Nachfolge von Thomas von Heesen angetreten und die Franken letzten Sommer in die Bundesliga zurückgeführt hatte. Nach der Niederlage gegen die Kölner müssen die Nürnberger als 17. auf einem Abstiegsplatz überwintern. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt vier Punkte.

Erster Kandidat auf die Nachfolge von Oenning soll der im August als Hannover-Trainer zurückgetretene Dieter Hecking sein. Aber auch der Name von Marcel Koller, der im September nach vierjähriger Arbeit in Bochum entlassen worden war, figuriert unter den möglichen Nachfolgern.

0:1, 0:4, 0:4, 0:3 -- nach vier Niederlagen ohne eigenen Treffer nacheinander hatte sich die Trennung abgezeichnet. Präsident Franz Schäfer hatte dies bereits am Sonntag vorweggenommen. "Es war meine Absicht, keinen zu entlassen. Aber Zeit und Ereignisse überholen manchmal Aussagen. Um mit Konrad Adenauer zu reden: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern. Zwölf Punkte sind auch für einen Neuling zu wenig", sagte er.

Ob auch Sportdirektor Martin Bader dem Grossreinemachen zum Opfer fällt, stand zunächst noch nicht fest. Schäfer machte aber klar, dass man sich auch von Spielern, die er zum Teil als "Mitläufer" bezeichnete, trennen wolle. Das Kader, dem auch die beiden Schweizer Albert Bunjaku und Daniel Gygax angehören, sei mit 30 Spielern zu gross. "Von den Spielern musst du zehn bis zwölf abgeben, denn sie beweisen immer wieder, dass sie nicht bundesliga-tauglich sind", erklärte der Boss.

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