Zum Hauptinhalt springen

Nürnberg trennt sich von Trainer Oenning

Nur 19 Stunden nach dem 0:3-Debakel beim 1. FC Köln hat beim 1. FC Nürnberg das Ausmisten begonnen - das erste Opfer heisst Trainer Michael Oenning.

Die Franken trennten sich nach einer Krisensitzung am Montag von ihrem Coach, der sie im Sommer zurück in die Fussball-Bundesliga geführt hatte. Als heissester Nachfolge-Kandidat gilt Dieter Hecking, der im August bei Hannover 96 zurückgetreten war.

Der Tabellenvorletzte reagierte mit der Entlassung Oennings auf die anhaltende Talfahrt in der Liga, die mit dem 0:3 in Köln am Sonntag einen vorläufigen Tiefpunkt erreicht hat. Die vergangenen vier Spiele hat Oennings Mannschafmit den Schweizern Bunjaku und Gygax allesamt verloren - ohne dabei selbst ein Tor zu erzielen. Mit nur zwölf Zählern hat Nürnberg schon vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz 16.

Oenning hatte das Amt in Nürnberg Ende August 2008 von seinem damaligen Chef Thomas von Heesen übernommen und den Verein darauf in die Bundesliga geführt. Im Januar wurde sein Vertrag noch bis 2011 verlängert.

Nach Oenning will sich der Verein auch noch von einigen Profis trennen. Ob auch Sportdirektor Martin Bader dem Grossreinemachen zum Opfer fällt, stand zunächst noch nicht fest. Aber auch über Bader wurde bei der Sitzung, die um 11.00 Uhr an einem geheimgehaltenen Ort begann, diskutiert. Schäfer machte auch klar, dass man sich von Spielern, die er zum Teil als "Mitläufer" bezeichnete, trennen wolle. Der Kader sei mit 30 Spielern zu gross.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch