Zum Hauptinhalt springen

Österreicherin verläuft sich auf der Loipe

Wegen eines Blackouts hat Teresa Stadlober wohl eine Medaille verpasst. Auch im olympischen Langlauf kann man sich verirren.

fal
Sportliches Drama im Schnee: Teresa Stadlober findet den richtigen Weg nicht mehr. (Video: SRF/Tamedia)

Sie war im abschliessenden 30-Kilometer-Langlauf der Frauen ausgezeichnet unterwegs – und brachte sich mit einem Missgeschick gleich selbst um eine Medaille: Die 25-jährige Teresa Stadlober bog kurz nach dem 20. Kilometer in die falsche Spur ein. Zu spät realisierte die ambitionierte Österreicherin ihren Lapsus.

Am Ende büsste Stadlober mehr als eine Minute auf ihre Konkurrentinnen ein. Damit war der Medaillentraum für die Salzburgerin beendet. Immerhin wurde sie im von Marit Björgen dominierten Rennen Neunte. Gegenüber dem ORF meinte die Österreicherin: «Ich weiss nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Ich kann es mir nicht erklären. Ich bin drei Wochen da und wenn ich jetzt nicht die Runde kenne, dann weiss ich nicht. Ich habe beim Rauflaufen gemerkt, dass was nicht stimmt, weil keine Betreuer mehr da waren. Wie ich rüber geschaut habe, habe ich mir nur gedacht: Scheisse.»

Auch eine Familientragödie

Der Trainer der Athletin lotste seinen Schützling wieder zurück auf die Strecke. «Wir haben die Verpflegung hergerichtet und haben gemerkt, sie kommt nicht. Ich bin dann zwar rüber gelaufen, aber sie hat mich beim Rauflaufen nicht gehört. Erst bei der Abfahrt habe ich sie erwischt», erklärte Coach Markus Gandler gegenüber orf.at.

Der Irrlauf wurde auch zu einer Art Familientragödie. Der Vater von Stadlober kommentierte den Blackout seiner Tochter im ORF – die Begeisterung des Herrn Papa hielt sich in Grenzen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch