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Philippe Gilbert erneut Sieger des Amstel Gold Race

Beim Amstel Gold Race in Valkenburg in Holland resultiert für Fabian Cancellara kein Spitzenplatz. Der Berner hat nach einem Sturz in der Schlussphase mit dem Ausgang des Rennens nichts mehr zu tun.

Sieger des schweren Eintagesrennen mit seinen 32 kurzen und giftigen Anstiegen wurde erneut der Belgier Philippe Gilbert. Der Vorjahressieger verwies im Schluss-Aufstieg hinauf zum Cauberg den Spanier Joaquim Rodriguez auf Platz 2. Dritter wurde der Australier Simon Gerrans.

Cancellara fiel 23 km vor dem Ziel aus der Entscheidung. Der Berner wurde im Feld zusammen mit Teamkollege Fränk Schleck in einen Sturz verwickelt. Das Duo konnte das Rennen zwar fortsetzen, aber beim Zwischenfall ging zuviel Zeit verloren. Der Schweizer war geschlagen, noch ehe es ins Finale ging. Denn just nach dem Sturz von Cancellara gingen vorne rund 20 Mann in die Offensive, für den Schweizer war das Rennen damit gelaufen.

Immerhin konnte Cancellara bis zur Schlusssteigung darauf hoffen, dass mit Andy Schleck ein Teamkollege die Prüfung gewinnen würde. Schleck hatte sich 11 km vor dem Ziel alleine abgesetzt. Aber der Luxemburger schuf sich nie mehr als 10 Sekunden Vorsprung, und als es in die letzte Steigung ging, war es schon bald um ihn geschehen. Wie schon letztes Jahr entschied Gilbert mit einem Antritt am Cauberg das Rennen für sich. Der 28-jährige Belgier reagierte auf eine Attacke des Spaniers Joaquin Rodriguez, den er letztlich souverän konterte.

Gilbert hatte unter der Woche bereits mit seinem Sieg im Pfeil von Brabant deutlich gemacht, dass der Sieg im grössten holländischen Eintagesrennen über ihn führen würde. In den letzten beiden Jahren hatte der Belgier bereits die Lombardei-Rundfahrt zweimal hintereinander gewonnen. Nun gelang ihm das Double im Gold Race.

Amstel Gold Race, Maastricht - Valkenburg/Cauberg: 1. Philippe Gilbert (Be). 2. Joaquin Rodriguez (Sp). 3. Simon Gerrans (Au). 4. Jakob Fuglsang (Dä). 5. Alexander Kolobnew (Russ). 6. Oscar Freire (Sp). 7. Björn Leukemans (Be). 8. Ben Hermans (Be). 9. Robert Gesink (Ho). 10. Paul Martens (De).l

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