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Der «Fall UCI» hat erst begonnen

Der Sinneswandel von Weltverbandspräsident Pat McQuaid und dessen Gefährten überrascht nicht.

Für die führenden UCI-Funktionäre handelt es sich um den einzigen noch gangbaren Weg, um den verzweifelten Versuch, den eigenen Kopf über Wasser zu halten. Die Gefahr, im Sog des jahrelang protegierten Lance Armstrong in den Abgrund gezogen zu werden, lässt sich nicht übersehen.

Armstrong verdiene es, vergessen zu werden, konstatierte McQuaid, dessen Vorgänger und Mentor Hein Verbruggen den Gescholtenen bis vor kurzem als Freund bezeichnet hatte. Radikaler lässt sich eine Kehrtwende nicht vollziehen – vor allem, wenn man weiss, dass der Weltverband zur Aufklärung des Falls nichts beitrug respektive sogar versuchte, diese zu verhindern.

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