Zum Hauptinhalt springen

Der Künstler, Astana und Mister Biathlon

Drei Aspekte sind im Bericht der Staatsanwaltschaft zum italienischen Dopingarzt Michele Ferrari neu.

Keiner Schuld bewusst: Michele Ferrari dementiert weiterhin jeden Dopingvorwurf. Foto: Imago
Keiner Schuld bewusst: Michele Ferrari dementiert weiterhin jeden Dopingvorwurf. Foto: Imago

Die einen nannten ihn «Mythos», andere fanden den Namen «Dottor Epo» passender. Michele Ferrari selber sieht das ­anders. Der 61-jährige Arzt aus Ferrara, der aus Lance Armstrong einen siebenfachen Tour-de-France-Sieger machte, ehe diesem die Siege aberkannt wurden, versteht sich als Coach und damit als Künstler. Er vergleicht sich mit einem Maler, «der mit seinen eigenen Gefühlen, Inspirationen, Interpretationen und Launen ein einzigartiges und nicht ­wiederholbares Bild malt». Er meint ­damit: «Ein Coach schlägt in ähnlicher Art Trainingsmethoden vor, passt sie an jeden einzelnen Athleten an, Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr, in Übereinstimmung mit den passenden technischen Anforderungen, immer ­bemüht, besondere Situationen, Unbehagen wie Begeisterung, aufzunehmen, den Wind zu spüren und zu erahnen, was ihn hinter der nächsten Ecke erwartet.» Nachzulesen auf seiner Website 53x12.com.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.