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Der Zustand von Soler ist stabil

Der Gesundheitszustand des gestern in der Tour de Suisse schwer gestürzten Kolumbianers ist stabil, aber weiterhin ernst. Juan Mauricio Soler ist in St. Gallen immer noch im Koma.

Juan Mauricio Soler verunglückt auf der 6. Etappe der Tour de Suisse schwer. Soler ist Zweiter im Gesamtklassement und muss die Rundfahrt aufgeben. Er wird per Heli ins Kantonsspital von St. Gallen gebracht. Die Diagnose: schweres Schädel-Hirn-Trauma. Er liegt immer noch im Koma.
Juan Mauricio Soler verunglückt auf der 6. Etappe der Tour de Suisse schwer. Soler ist Zweiter im Gesamtklassement und muss die Rundfahrt aufgeben. Er wird per Heli ins Kantonsspital von St. Gallen gebracht. Die Diagnose: schweres Schädel-Hirn-Trauma. Er liegt immer noch im Koma.
Keystone
Nach dem schweren Unglück von Soler nach 13 km wird das Rennen neutralisiert.
Nach dem schweren Unglück von Soler nach 13 km wird das Rennen neutralisiert.
Keystone
Feiern auf den Champs-Élysées: JSoler gewinnt die Bergpreiswertung der Tour de France 2007.
Feiern auf den Champs-Élysées: JSoler gewinnt die Bergpreiswertung der Tour de France 2007.
Keystone
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Alfedo Zuñiga, der Mannschaftsarzt der spanischen Sportgruppe Movistar, teilte mit, dass beim südamerikanischen Radprofi nach der ersten Nacht in der Intensivabteilung des Kantonsspitals St. Gallen eine leichte Verbesserung festgestellt worden ist. Am meisten Sorgen bereitet den Ärzten bei Soler ein Hirnödem. «48 bis 72 Stunden nach dem Unfall sind für die weitere Genesung die wichtigste Zeit. Die leichte Verbesserung von Solers Zustand erfüllt uns mit Optimismus, zumal auch das Problem mit der Lunge nicht mehr ganz so schlimm ist wie am Donnerstagabend. Unser Fahrer befindet sich im Kantonsspital St. Gallen in den besten Händen, und wir sind dankbar für die fürsorgliche Pflege, die Soler dort zukommt», heisst es in einem Bulletin der Sportgruppe.

Offenbar konnte Soler 11 Kilometer nach dem Start bei der Durchfahrt in Sirnach nicht verhindern, dass er mit dem Vorderrad ein Trottoir streifte. Der Südamerikaner prallte gegen einen Zuschauer und wurde danach mit voller Wucht gegen einen Zaun geschleudert. So jedenfalls schilderte Baden Cooke (Au), der unmittelbar hinter Soler fuhr, den Zwischenfall. Cooke twitterte: «Es war schrecklich, diesen Sturz mitzuerleben und nichts dagegen machen zu können.»

si/fal

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