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Die trügerische Ruhe nach dem Sturm

Aus Fahreroptik ist der Ritt von Wil nach Biel eine lockere Angelegenheit. Für die Sicherheitsleute und Sportdirektor David Loosli birgt die Etappe sehr wohl Herausforderung – ein Augenschein.

Fabian Cancellara auf der Strecke nach Biel.
Fabian Cancellara auf der Strecke nach Biel.
Keystone
Herr der Strassen: Sportdirektor David Loosli ist für den Tour-de-Suisse-Parcours verantwortlich.
Herr der Strassen: Sportdirektor David Loosli ist für den Tour-de-Suisse-Parcours verantwortlich.
Keystone
Der Sieger auf dem Podest in Biel.
Der Sieger auf dem Podest in Biel.
Jean-Christophe Bott, Keystone
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Die Karawane setzt sich in Bewegung. Chauffeur Steve Helwin lässt es gemächlich angehen, Sportdirektor David Loosli testet das Funkgerät. Der Berner hat den Tour-de-Suisse-Kurs entworfen, mit Polizei und Gemeinden die Details ausgearbeitet; er kennt Tücken wie Gefahrenherde. Hektik ist im ersten von drei Direktionsfahrzeugen keine auszumachen – im Gegenteil: Loosli wirkt auf den drei neutralisierten der 193 km zwischen Wil und Biel gelöst, erwartet die Ruhe nach dem Sturm. Der Aufstieg zum Rettenbachgletscher vom Mittwoch habe Kraft gekostet; er gehe von einer frühen Fluchtgruppe aus, sagt der 35-Jährige. Kaum hat er diese Worte ausgesprochen, setzt sich ein Quartett ab.

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