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«Ein schöneres Kompliment kann ich mir nicht vorstellen»

Nach sechswöchiger Rennpause tritt Fabian Cancellara an der Belgien-Rundfahrt in die Pedale. Im Interview spricht der 32-Jährige aus Ittigen über vergangene Wirren, künftige Optionen und die aussergewöhnliche Zuneigung der Flamen.

König in der Fremde: Fabian Cancellara steht selbst dann im Zentrum, wenn er mit der Entscheidung wie im gestrigen Zeitfahren an der Belgien-Rundfahrt nichts zu tun hat.
König in der Fremde: Fabian Cancellara steht selbst dann im Zentrum, wenn er mit der Entscheidung wie im gestrigen Zeitfahren an der Belgien-Rundfahrt nichts zu tun hat.
Micha Jegge

Wie haben Sie die Rückkehr nach Flandern erlebt? Fabian Cancellara: Physisch ist es sehr anstrengend. Mein Körper ist noch gar nicht bereit zu leiden. Vergleiche ich meinen Zustand während der Flandern-Rundfahrt mit dem jetzigen, ist das fast wie von hundert auf null.

Und emotional? Sehr schön, das Publikum ist voll dabei, und es bereitet mir Freude, etwas zurückzugeben. Aus der Ruhe bringen lassen darf ich mich dadurch aber nicht. Ich mag König der Klassiker genannt werden, aber ich will hier nicht den Clown spielen. Darum muss ich in meinem jetzigen Zustand schauen, dass ich über die Runden komme – eigentlich habe ich mit mir selbst genug zu tun.

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