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Kristoff stiehlt Spurt-König die Show

Der Norweger Alexander Kristoff verhindert an der Tour de Suisse einen weiteren Erfolg des Slowaken Peter Sagan.

Endschnell: Der Norweger Alexander Kistoff setzt sich im Freiburgischen im Spurt durch. (19. Juni 2015)
Endschnell: Der Norweger Alexander Kistoff setzt sich im Freiburgischen im Spurt durch. (19. Juni 2015)
Jean-Christophe Bott, Keystone

Im Spurt des Feldes gewann Alexander Kristoff in Düdingen FR die 7. Etappe knapp vor Peter Sagan, der im Spurt nochmals gefährlich aufkam, nachdem er zunächst leicht eingeklemmt war. Somit verpasste es Sagan, mit einem 12. Etappensieg alleiniger Rekordhalter der Tour de Suisse zu werden.

Stattdessen sicherte sich der knapp 28-jährige Kristoff seinen zweiten Sieg in der Schweizer Rundfahrt. Die Premiere geht auf 2013 zurück. Damals gewann der Norweger die 5. Etappe von Buochs nach Leuggern. In dieser Saison hat Kristoff die Flandern-Rundfahrt für sich entschieden. Zudem gewann er kurz vor dem Start zur Tour de Suisse in Gippingen den GP des Kantons Aargau.

Pinot bleibt Leader

An der Spitze der Gesamtwertung änderte sich nichts. Der Franzose Thibaut Pinot verteidigte sein Leadertrikot mit Erfolg. Pinot verlor jedoch erneut fünf Sekunden, weil sich im Feld eine Lücke gebildet hatte. Seine Reserve auf den Briten Geraint Thomas beträgt nur noch 37 Sekunden. Die Aufgabe im abschliessenden Zeitfahren wird also für Pinot immer schwieriger.

Erneut hatte sich kurz nach dem Start eine Fluchtgruppe gebildet. Vier Fahrer waren weggekommen: der polnische Strassen-Weltmeister Michal Kwiatkowski, der Aargauer Silvan Dillier aus dem BMC-Team, dazu der Südafrikaner Daryl Impey und der Franzose Axel Domont. Mehr als vier Minuten Vorsprung wurden diesem prominent besetzten Quartett aber nie gewährt.

Im Finale musste Domont abreissen lassen, aber das verbliebene Trio machte es den Verfolgern schwer. Erst auf dem zweitletzten Kilometer wurden Dillier und Impey geschnappt, Kwiatkowski widerstand seinen Verfolgern gar bis zum letzten Kilometer.

si/fal

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