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Nach dem Sturz des «Kondors» stellen sich Fragen zur Sicherheit

Der gestrige schwere Sturz an der Tour de Suisse wirft Fragen zur Sicherheit auf. Wurden die Fahrer einem zu grossen Risiko ausgesetzt? TA-Radrenn-Experte Martin Born hat Antworten.

Die Tour ist geschockt: Der schwere Sturz von Mauricio Soler in der gestrigen Etappe hat einmal mehr gezeigt, wie gefährlich der Radsport sein kann.
Die Tour ist geschockt: Der schwere Sturz von Mauricio Soler in der gestrigen Etappe hat einmal mehr gezeigt, wie gefährlich der Radsport sein kann.
Reuters
Renndirektor Beat Zberg sieht sich gezwungen, den Tour-Tross auf der 6. Etappe anzuhalten.
Renndirektor Beat Zberg sieht sich gezwungen, den Tour-Tross auf der 6. Etappe anzuhalten.
Reuters
Die Radprofis sausen mit unglaublichen Tempi die Pässe herunter. Es ist eigentlich erstaunlich, dass nicht mehr passiert – gottseidank.
Die Radprofis sausen mit unglaublichen Tempi die Pässe herunter. Es ist eigentlich erstaunlich, dass nicht mehr passiert – gottseidank.
Keystone
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Das Umfeld in der Tour de Suisse ist geschockt. Der schwere Unfall von Juan Maurico Soler in der gestrigen 6. Etappe 13 km nach dem Start hat den Pegel der Freude an dieser bisher attraktiven Rundfahrt drastisch gesenkt. Der 28-jährige Kolumbianer liegt im Kantonsspital in St. Gallen im Koma, und die Tour-Ärzte haben an der Medienkonferenz am Etappenziel in Malbun darauf hingewiesen, wie besorgt sie um den Gesundheitszustand des Fahrers sind. «Er hat ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Das macht uns Sorgen», erklärte Roland Kretsch, einer der Tour-Ärzte.

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