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Noch eine Tragödie im belgischen Radsport

Nach dem Tod von Antoine Demoitié in Belgien kämpft Landsmann Daan Myngheer auf Korsika um sein Leben.

In Lebensgefahr: Daan Myngheer liegt nach einem Herzstillstand auf der Intensivstation.
In Lebensgefahr: Daan Myngheer liegt nach einem Herzstillstand auf der Intensivstation.

Es passierte 25 Kilometer vor dem Ziel, als Daan Myngheer zum Auftakt der Critérium International auf Korsika einen Herzstillstand erlitt und seither in einem Spital auf der Intesivstation liegt. Sein Zustand ist offenbar immer noch kritisch.

«Wir sind sehr beunruhigt», sagt Daniel Verbrackel, Teammanager von Roubaix ML, gegenüber der französische Sportzeitung «L'Équipe» am Sonntag.

Daan Myngheer fühlte sich gemäss seinen Teamkollegen während des Rennens immer schlechter und liess bis ans Ende des Feldes zurückfallen. Erst als er kurz einen Halt machte und vom Rad stieg, kollabierte der 22-jährige Belgier.

Ob Doping der Grund für den Herzstillstand ist, wird nun von der korsischen Staatsanwaltschaft untersucht. Am Samstag waren die Team-Fahrzeuge und die Hotelzimmer von der Polizei durchsucht worden.

Am Sonntag verunfallte beim Klassiker Gent-Wevelgem der Sprinter Antoine Demoitié nach rund 150 Kilometern und kollidierte mit einem Motorrad. Wenig später verstarb der 25-jährige Belgier im Krankenhaus.

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