Stefan Küng ohne Chance im EM-Zeitfahren

Der Ostschweizer kommt in Glasgow nie auf Touren, verpasst das Podest deutlich und sagt: «Es gibt keine Ausreden.»

Nichts zu holen im EM-Zeitfahren: Stefan Küng. Bild: Keystone

Nichts zu holen im EM-Zeitfahren: Stefan Küng. Bild: Keystone

Stefan Küng musste sich beim Einzelzeitfahren an den Europameisterschaften mit einer Platzierung abseits des Podests begnügen. Der Thurgauer verlor auf den gut 45 km in und um Glasgow 44 Sekunden auf den belgischen Titelverteidiger Victor Campenaerts und klassierte sich nur auf dem 7. Platz.

Silber ging mit 0,63 Sekunden Rückstand an den Spanier Jonathan Castroviejo, den Zeitfahr-Europameister von 2016. Dritter wurde der Deutsche Maximilian Schachmann.

«Etwas hat gefehlt»

Küng zeigte sich beim Interview bei SRF enttäuscht, aber gefasst: «Es gibt keine Ausreden. Der Beste des Tages gewinnt im Zeitfahren. Natürlich kam mir der Regen gegen Ende des Rennens nicht entgegen. Aber er war nicht entscheidend. Mir hat heute einfach etwas gefehlt, um ganz vorne mitzufahren.»

Beunruhigt schien Küng aufgrund des Resultats aber nicht: «44 Sekunden sind kein riesiger Rückstand, nur eine Sekunde pro Kilometer. Ich muss im Hinblick auf die WM (Ende September) nun aber nochmals längere Distanzen trainieren.»

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