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Baumann übernimmt im Sommer den FC Spiez

Der Trainer verlässt Ende Saison den FC Länggasse.

Peter Berger
Patrick Baumann. Foto: Iris Andermatt
Patrick Baumann. Foto: Iris Andermatt

Drei Wochen nach dem Rücktritt von Peter Kobelhat der FC Spiez bereits seine mittelfristige Zukunft geregelt. Im Sommer übernimmt Patrick Baumann das Traineramt. Der 38-jährige ehemalige Profi von Thun, Xamax, Zürich und GC absolviert bis dahin noch mit dem FC Länggasse die Rückrunde. Derweil coacht im Oberland der bisherige Assistenztrainer Urs Wyder das Fanionteam bis Ende Saison.

«Baumann ist ein ambitionierter Trainer, er war unsere Wunschlösung», betont der Spiezer Sportchef Reto Gerber. Dies auch, weil Kobel-Nachfolger Wyder signalisiert habe, dass er das erforderliche B-Diplom nicht anstrebe, wie Gerber ergänzt. Baumann nennt vor allem persönliche und familiäre Gründe für den Wechsel: «Von Spiez bin ich nach dem Training in wenigen Minuten zu Hause in Reutigen. Zudem spielt mein Sohn bereits bei den F-Junioren, wo ich auch als Assistent mithelfe. Dadurch bin ich mit dem Club bereits etwas vertraut.»

Baumann hält fest, dass sein Entscheid keineswegs gegen Länggasse gerichtet sei. Mit den Bernern ist der Jungtrainer im Sommer in seiner ersten Saison aufgestiegen. Aktuell belegt er mit dem Quartierclub in der ­regionalen 2. Liga den 4. Rang. «Sportlich gäbe es wirklich ­keinen Grund für einen Wechsel. Aber meine Kinder brauchen mich vor allem jetzt», meint Baumann, der in Bern als Teamleiter bei einer Bank arbeitet.

Liga spielt keine Rolle

Allerdings bietet sich dem Trainer die Chance, künftig eine Liga höher tätig zu sein. Voraussetzung ist, dass Spiez mit Wyder den Ligaerhalt in der 2. Liga interregional schafft. «Natürlich wäre das cool, aber wie gesagt, meine Zusage war nicht von der Liga abhängig», sagt Baumann. Sportchef Gerber möchte dem zukünftigen Coach die Plattform aber unbedingt ermöglichen: «Wir sind jedenfalls zuversichtlich, dass wir oben bleiben.»

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