Das Edelmetall glänzt

Der Burgdorfer Sascha Lehmann klettert an der Europameisterschaft in Edinburgh zu EM-Bronze.

Der Burgdorfer Sascha Lehmann gewann an der EM in Edinburgh die Bronzemedaille. Foto: mz

Der Burgdorfer Sascha Lehmann gewann an der EM in Edinburgh die Bronzemedaille. Foto: mz

Adrian Lüpold

Weiterer Höhepunkt in der noch jungen Laufbahn des Sportkletterers Sascha Lehmann. Der Burgdorfer gewann an der Europameisterschaft im schottischen Edinburgh Edelmetall. In seiner bevorzugten Disziplin Lead kletterte der 21-Jährige auf den 3. Rang und konnte sich die Bronzemedaille um den Hals hängen lassen. Bereits in der Qualifikation und im Halbfinal hatte der Emmentaler überzeugt und sich ich in souveräner Manier für den entscheidenden Durchgang qualifiziert.

Auch mit der Finalroute kam das Mitglied der SAC-Nationalmannschaft bestens zurecht. Er fiel erst bei einer Höhe von 34+ und musste sich letztlich lediglich dem amtierenden Weltmeister Adam Ondra aus Tschechien und dem erst 16-jährigen Spanier Alberto Gines Lopez geschlagen geben. «Dieses Jahr verlief nicht alles wie gewünscht, so zum Beispiel an der Weltmeisterschaft, wo ich mit meiner Leistung nicht zufrieden war.

Dass ich jetzt nochmals auf einem Podest stehen darf, und das an einer Europameisterschaft, ist für mich sehr wertvoll und alles in allem eine weitere tolle Erfahrung », sagte Lehmann nach seinem Coup. Der Gewinn von Edelmetall an einer Europameisterschaft ist ein weiterer Erfolg in einer insgesamt mehr als ansprechenden Saison. Bereits im vergangenen Juli holte der Burgdorfer im Walliser Ort Villars seinen ersten Weltcupsieg. Allerdings erlebte er auch Enttäuschungen: So verpasste er an der WM im japanischen Hachioji im Lead mit Platz 23 den Final der Top 8.

Bernerinnen im Halbfinal

Mit der Seeländerin Anne-Sophie Koller und Michelle Hulliger aus Ramsei erreichten in Edinburgh auch zwei Kletterinnen aus dem Kanton Bern das Halbfinale in der Disziplin Lead. Hulliger, die in der Qualifikation auf den19. Zwischenrang geklettert war, verpasste den Final als 15. Als10. kam die Bielerin Koller der Finalqualifikation am nächsten und sorgte für das beste Resultat aus Sicht der Schweizerinnen. Den Titel gewann die Slowenin Lucka Rakovec.

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