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Das wars wohl für Huttwil

Huttwil dürfte das Playoff nach dem 2:5 gegen Wiki verpassen. Für die drei anderen Berner MSL-Teams bleibt es im Strichkampf spannend.

Yannick Lerch (Mitte) fällt. Sein Team hat sich gegen Wiki-Münsingen den wohl entscheidenden Fehltritt geleistet.
Yannick Lerch (Mitte) fällt. Sein Team hat sich gegen Wiki-Münsingen den wohl entscheidenden Fehltritt geleistet.
Marcel Bieri

Huttwil spielt gut, trifft nicht und kassiert dann bei einer der wenigen aussichtsreichen Gelegenheiten des Gegners einen Treffer. Es wurde auch im Heimspiel gegen Wiki-Münsingen ersichtlich, warum dieses eigentlich spielerisch starke Team in reelle Gefahr geraten ist, im Februar gegen den Abstieg spielen zu müssen.

Zu Beginn des zweiten Drittels waren die Oberaargauer beim Spielstand von 1:0 derart klar überlegen, dass weitere Tore zwingend hätten fallen müssen. Wikis Trainer Stefan Gerber nahm bereits in der 25. Minute sein Timeout, nachdem seine Equipe andauernd unter Druck geraten war. Selbst in Unterzahl besassen die Huttwiler noch eine Gelegenheit, die Führung auszubauen, ehe die Gäste ihre Powerplay-Formation aufbauen konnten. Und mit Laris Marbot einer der Jungen in den Reihen der Aaretaler für Wiki ausglich.

Wiki nützt seine Chance

Das Spielgeschehen glich sich danach aus, allerdings immer noch mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Auch in 34 Sekunden mit zwei Mann mehr auf dem Eis brachten sie die Scheibe aber nicht im gegnerischen Gehäuse unter. Viel effizienter waren da die Gäste, die ihre dritte Chance in Überzahl in der 46. Minute durch Martin Baltisberger ausnutzten und mit 2:1 in Führung gingen. Und danach sofort für einen deutlicheren Vorsprung hätten sorgen können, weil die Huttwiler nun noch offensiver agierten und zuweilen die Absicherung gegen hinten vergassen.

Christian Reber zog mehrfach auf das gegnerische Tor, traf aber nicht. Doch die Gäste liessen nicht locker und setzten nach. Tim Künzi und wieder Martin Baltisberger erhöhten auf 4:1, Wiki gewann schliesslich 5:2. Huttwil weist drei Runden vor Schluss acht Punkte Rückstand auf Platz acht auf; einer der Favoriten auf einen Spitzenplatz dürfte mit einer grossen Enttäuschung in Form des Falls in die Abstiegsrunde konfrontiert werden.

Siegesserie geht weiter

Nicht zu stoppen zu sein scheint Lyss. Die Seeländer lagen gegen Thun zwar nach dem ersten Drittel 0:2 zurück, drehten aber auch dieses Spiel noch zu ihren Gunsten und gewannen noch 5:3. Florin Gerber und Guathier Girardin erzielten in der 59. Minute innert 24 Sekunden die entscheidenden Tore. Für Lyss war es der siebte Vollerfolg in Serie, das Team von Serge Meyer zog mit Thun gleich und hinderte die Oberländer daran, sich vom Strich abzusetzen. Lyss, Thun und Wiki weisen nun je 41 Punkte auf, für drei der vier Berner Teams bleibt es im Strichkampf spannend.

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