Dem SCB reichen drei Punkte zum Weiterkommen

Eishockey

Die Ausgangslage ist besser als gemeldet – Bern kann die Achtelfinals der Champions Hockey League aus eigener Kraft erreichen.

Jubelten über das wegweisende 1:0 gegen Grenoble: Torschütze Alain Berger (rechts) und Assistgeber Jeremi Gerber.

Jubelten über das wegweisende 1:0 gegen Grenoble: Torschütze Alain Berger (rechts) und Assistgeber Jeremi Gerber.

(Bild: Claudio de Capitani (Freshfocus))

Adrian Ruch

Am späten Dienstagabend war die Unsicherheit in der Postfinance-Arena nach dem 4:1-Sieg des SC Bern über Grenoble in der Champions Hockey League gross. Selbst SCB-Cheftrainer Kari Jalonen war sich über die Ausgangslage in der Gruppe E nicht genau im Klaren. Und diese Zeitung interpretierte das komplexe Reglement falsch.

Zwar ist richtig, dass bei Punktgleichheit zwischen Skelleftea, Kärpät Oulu und Bern die Schweden aufgrund der Zähler aus den Direktbegegnungen (8 gegenüber je 5) vom Trio am besten und die Mutzen aufgrund der schlechteren Tordifferenz gegenüber Kärpät am schlechtesten dastünden.

Doch Letzteres wäre nicht entscheidend, wie CHL-Sportdirektor Alexander Jäger dem SCB nun per E-Mail mitteilte. Skelleftea wäre Gruppensieger; der zweite Achtelfinalist würde nur noch im direkten Vergleich zwischen dem finnischen Vertreter und dem Schweizer Meister ermittelt. Und dieser fällt zugunsten des SCB aus, weil der 3:2-Sieg nach Verlängerung aufgrund der höheren Anzahl Plustore in der CHL wertvoller ist als der 2:1-Erfolg der Finnen nach Penaltyschiessen.

So weit, so kompliziert. Dem SCB kommt das Reglement dieses Mal freilich entgegen. Gewinnt Kari Jalonens Team am Dienstag in Grenoble in der regulären Spielzeit, steht es im Achtelfinal – unabhängig davon, wie anderthalb Stunden zuvor das Duell zwischen Kärpät und Skelleftea ausgegangen ist.

Sollte sich Skelleftea wie daheim auch in Oulu in 60 Minuten durchsetzen, würde dem SCB ein Punkt zum Weiterkommen genügen. Doch die Mutzen wollen sich eine Zitterpartie ersparen. Die Berner nehmen den zweiten Match gegen Frankreichs Meister sehr ernst, jedenfalls reisen sie schon am Montag an.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt