Der ältere Flückiger leidet

Während Bruder Mathias im Mountainbike überzeugt, tut sich Lukas Flückiger schwer.

Lukas Flückiger ist noch auf Formsuche. Foto: Niklas Hartmann/EGO Promotion

Lukas Flückiger ist noch auf Formsuche. Foto: Niklas Hartmann/EGO Promotion

Peter Berger@PeterBerger67

Jetzt gilt es ernst: Für die Mountainbiker steht am Wochenende in Albstadt (GER) das erste Weltcuprennen an. Die Ausgangslage könnte für die Oberaargauer Brüder Mathias und Lukas nicht unterschiedlicher sein. Der 30-jährige Mathias ist bereits gut in Form, führt den Swiss-Bike-Cup an und absolvierte auch die Tour de Romandie auf der Strasse.

Der 35-jährige Lukas dagegen wartet noch auf Topresultate. Und ein solches wird auch in Albstadt schwierig zu realisieren sein. Weil er sich im vergangenen September unmittelbar vor dem Start zur Heim-WM in Lenzerheide eine tiefe Fleischwunde am Knie zugezogen und er zuvor den Weltcup in Kanada ausgelassen hatte, fehlen ihm wichtige Punkte.

Da er nicht in den Top 40 der Weltrangliste klassiert ist, kann er am Freitag in Albstadt auch nicht zum Short Race antreten. Es bleibt ihm somit für das Rennen am Sonntag nur ein Startplatz in der 7. Reihe, was in einem Mountainbikerennen einen gravierenden Nachteil bedeutet.

«Leider ist für mich die Ausgangslage alles andere als rosig», ist sich der Routinier bewusst. «Auch die Aussichten sind nicht vielversprechend, da ich Punkte von 2018 verlieren werde. Aber ich werde kämpfen.»

Mit Joris Ryf (Täuffelen) und Ramona Kupferschmied (Spiez) starten auch die besten Berner der U-23-Kategorie in die Weltcupsaison. Den beiden Teamkollegen lief es jedoch – ähnlich wie Lukas Flückiger – bisher ebenfalls noch nicht rund.

Berner Zeitung

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