Der FC Langenthal hat die Reifeprüfung bestanden

Fussball

Gegen Schötz blieb Langenthal in der 1. Liga im dritten Spiel in Serie ungeschlagen (2:2). Erst ein fragwürdiger Elfmeter in der Schlussphase kostete den Sieg.

Oliver Jonjic markiert das 2:0 für den FC Langenthal.

Oliver Jonjic markiert das 2:0 für den FC Langenthal.

(Bild: Marcel Bieri)

Nach zuletzt zwei Siegen in Folge (1:0 gegen Luzern II, 3:2 gegen Buochs) wollte Langenthal den Aufschwung der letzten Wochen ins Heimspiel gegen den FC Schötz mitnehmen. Bis zur 87. Minute standen die Schützlinge von Trainer Willy Neuenschwander vor 550 Zuschauern auf der Siegesstrasse, ehe ein umstrittener Penalty der Gäste die Freude trübte.

Umso ärgerlicher, weil auch bereits eine unglückliche Entscheidung des Unparteiischen am Ursprung des Ausgleichstreffers für Schötz stand, als er den Gästen einen wohl ungerechtfertigten Eckball zugestand (28.).

Auch aus diesen Gründen war die Enttäuschung bei FCL-Captain Sven Zimmermann nach Spielschluss gross: «Trotz aller äusseren Umstände, die wir nicht beeinflussen konnten, hätten wir mit einer effizienteren Chancenauswertung frühzeitig die Vorentscheidung herbeiführen können. Dennoch dürfen wir nun nach diesem Remis auf einen gelungenen Saisonstart zurückblicken.»

Vorentscheidung verpasst

Das Heimteam zeigte eine starke Vorstellung. Es beeindruckte sowohl in spielerischer als auch in physischer Hinsicht. Mit einer agilen Spielweise brachte der FCL die Luzerner immer wieder in Bedrängnis. Insbesondere Zuzug Oliver Jonjic überzeugte. Während er den ersten Treffer von Alix Bahlouli mustergültig vorbereitete (15.), schloss er in der 42. Minute eine Vorlage von Shpetim Arifi mit einem sehenswerten Heber ab.

Nach dem Seitenwechsel schalteten die Gäste einen Gang höher. Der FCL zeigte sich indes sehr konzentriert und bewies einen ausgezeichneten Zusammenhalt. Bei den Abschlussversuchen von Bahlouli (56. und 66.) und Jonjic lag der dritte Treffers mehrmals in der Luft. Selbst in der Nachspielzeit sollte nochmals der Jubel im Hals stecken bleiben, als Sven Zimmermann seinen Kopfball auf der Linie abgewehrt sah.

Es blieb schliesslich beim für die Luzerner schmeichelhaften 2:2. Langenthal seinerseits hat eine Reifeprüfung bestanden und einen weiteren Schritt vorwärts gemacht. Nach den ersten fünf Partien ist es auf Rang 7 platziert. Den Beweis, dass sich Langenthal im Mittelfeld der Tabelle etablieren kann, hat das Team endgültig erbracht.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt