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Der Fokus liegt auf dem Cup

In der Promotion League geht es für die Berner Clubs darum, Selbstvertrauen für die Cupqualifikation zu holen. Dies gelang am Wochenende nicht allen Teams.

Adrian Lüpold
Münsingen-Präsident Andreas Zwahlen beglückwünscht Torschütze Patric Gasser.
Münsingen-Präsident Andreas Zwahlen beglückwünscht Torschütze Patric Gasser.
Andreas Blatter

Die Promotion League neigt sich dem Ende entgegen. Eine Runde vor Schluss der Meisterschaft sind in der dritthöchsten helvetischen Liga bereits sämtliche Entscheidungen gefallen. Stade Lausanne-Ouchy um seinen Langenthaler Captain und ehemaligen YB-Spieler Fabian Geiser, der nach dieser Saison seine Karriere beendet, wird als souveräner Meister in die Challenge League promovieren. La Chaux-de-Fonds und der FC Wohlen hingegen steigen ab und werden den Gang in die 1. Liga antreten müssen.

Die drei Berner Vertreter Köniz, Breitenrain und Münsingen können mit dem Verlauf der Saison durchaus zufrieden sein. Sie liegen derzeit allesamt auf einem Platz in den Top Ten und verabschiedeten sich schon vor einigen Wochen aus dem Abstiegskampf, womit das primäre Saisonziel erreicht wurde. Zudem bietet sich den drei Berner Vereinen am übernächsten Wochenende nach Abschluss der Meisterschaft noch die Möglichkeit, sich in Duellen mit einem Konkurrenten aus der Promotion League direkt für die erste Hauptrunde im Cup zu qualifizieren und so in der kommenden Spielzeit auf ein grosses Los zu hoffen.

Einzig der FC Breitenrain wird dabei allerdings in den Genuss eines Heimspiels kommen. Der Stadtberner Quartierclub muss gegen YF Juventus Zürich ran, während Köniz (in Wohlen) und Münsingen (in Nyon) ihre Chance bei einem Auswärtsspiel am Schopf packen müssen. Um die Qualifikation für den Cup zu bewerkstelligen, wird jedoch vor allem bei Breitenrain und Köniz eine Leistungssteigerung gegenüber dem Spiel vom letzten Wochenende vonnöten sein.

Bessere Einstellung nötig

Breitenrain etwa verlor gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten La Chaux-de-Fonds sein Heimspiel trotz eines Doppelpacks von Angreifer Artian Kastrati 3:5, was jedoch kaum an den fehlenden spielerischen Möglichkeiten, sondern eher an der mangelnden Einstellung einiger Akteure gelegen haben dürfte.

Und auch der FC Köniz offenbarte beim Gastspiel in Bellinzona, das in einer 0:4-Klatsche mündete, einige Schwächen. «Wir hatten zwar gleich viele, wenn nicht sogar mehr Chancen als Bellinzona. Sie haben jedoch ihre Möglichkeiten genutzt, und uns fehlte die Effizienz», erklärte Köniz-Trainer Silvan Rudolf auf der Website der Berner Vorstädter.

Einzig der FC Münsingen vermochte am letzten Spieltag als einzige Berner Equipe zu punkten. Die Mannschaft von Trainerlegende Kurt Feuz trotzte dem Nachwuchs von Sion beim 1:1 einen Punkt ab und zeigte als Aufsteiger einmal mehr eine solide Leistung. Captain Patric Gasser buchte per Kopf bereits seinen 12. Saisontreffer.

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