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Der Meister eilt wieder Richtung Titel

Höchstetten hat zum Auftakt deutliche Zeichen gesetzt.

Dominik Howald ist einer der starken Höchstettener Schläger.
Dominik Howald ist einer der starken Höchstettener Schläger.
Urs Baumann

Die Meisterschaft beginnt, sie dauert vier Monate, und nach dem ersten Wochenende ist die Wahrscheinlichkeit schon sehr gross, dass der Titelverteidiger auch in diesem Jahr wieder triumphiert. Tönt absurd, trifft aber auf die NLA-Meisterschaft der Hornusser zu. Der Meister Höchstetten spielt am Sonntag in einer regulären Begegnung der ersten Runde gegen Wäseli, das als stärkster Herausforderer eingestuft wird. Und gewinnt mit 100 Schlagpunkten Differenz.

Tags zuvor war das Team in einem vorgezogenen Spiel bei Bern-Beundenfeld angetreten, der Gegner kann den dritten Streich von Roman Hugi nicht abtun und ist gegen Ende des Spiels auch schlagtechnisch klar unterlegen. 128 Punkte beträgt der Unterschied.

Strategie ging auf

Von den anderen 13 Konkurrenten dürfte höchstens Zuchwil in der Lage sein, bei der Anzahl Schlagpunkte einigermassen mit dem Titelverteidiger Schritt zu halten. Oder anders gesagt: Kassiert Höchstetten wie in der letzten Saison keine Nummer, steht es mehr oder weniger bereits als Meister fest.

«So einfach ist es nicht», formuliert Spielführer Michael Kummer Sätze, die man im Sport oft hört. «Es muss alles zuerst gespielt werden.» Auch Kummer sagt jedoch, dass sein Team kaum zu bezwingen ist, wenn es auf dem Niveau wie am Wochenende agiert. «Das Spiel gegen Wäseli war perfekt, besser kann man nicht hornussen.»

Die Strategie, die Höchstetten für die Neuansetzung des Spiels in Bern verfolgte, ging voll auf. Die Partie konnte nicht am ursprünglich vorgesehenen Datum Ende April stattfinden, weil wegen der BEA auf der Allmend nicht gespielt werden kann. «Wir forcierten eine Austragung am ersten Wochenende, weil jeder nach der Winterpause heiss aufs Hornussen ist», sagt Kummer.

Auch die Umstellungen in der Abwehrformation im Ries bewährten sich. Jan Affolter (22), der neu für Höchstetten spielt, nimmt eine der anspruchsvollen zentralen Positionen hinten im Feld ein; für ihn ist Daniel Kummer (34) weiter nach vorne gerückt.

Für Spannung nicht ideal

Michael Kummer ist sich bewusst, dass vermutlich nur wenig Spannung aufkommt, was die Titelfrage betrifft. «Für den weiteren Verlauf der Meisterschaft ist dies nicht unbedingt positiv», sagt er. Interessanter dürfte in diesem Jahr der Abstiegskampf werden, wegen der Reduktion der NLA auf 14 Teams werden vier Teams relegiert. An der Spitze eilt jedoch der Meister wieder Richtung Triumph.

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