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«Der Tag X ist sonst nicht meine Stärke»

Marie Krista (18) aus Unterseen äussert sich zum Sieg im Skicross an den Olympischen Jugendspielen.

Marie Krista präsentiert ihre Goldmedaille. Foto: G. Monnet (key)
Marie Krista präsentiert ihre Goldmedaille. Foto: G. Monnet (key)

Marie Krista, welches war bei Ihrem Sieg am Sonntag der emotionalste Moment?

Als ich bei der Siegeszeremonie im Zielraum vor den für mich ungewohnt vielen Zuschauern das Maskottchen erhielt. Da wurde mir erstmals ein bisschen bewusst, was ich erreicht habe. Das war im Rennen noch nicht der Fall. Ich habe ja kaum gejubelt, als ich über die Ziellinie gefahren bin. Auch jetzt habe ich das alles immer noch nicht ganz realisiert.

Wie haben Sie gefeiert?

Am Sonntag ging alles Schlag auf Schlag. Nach dem Rennen folgte die Zeremonie. Weil die Dopingkontrolle lange dauerte, kam ich fast zu spät zur Medaillenübergabe in Lausanne. Danach ging ich mit dem Team etwas essen und trinken. Am Ende war es jedenfalls ziemlich spät (lacht).

Sie sagten im Vorfeld, Sie wollten geniessen und gewinnen. Sie haben die Ankündigung perfekt umgesetzt.

Ja. Dabei ist der Tag X sonst nicht meine Stärke. Wenn es darauf ankommt, bin ich in der Regel sehr nervös und kann nicht meine beste Leistung abrufen.

Warum hat es diesmal geklappt?

Den Trainern ist es gelungen, mich mental perfekt einzustellen. Ihnen gebührt mein Dank.

Was bewirkt der Sieg bei Ihnen?

Er gibt mir Motivation und Selbstvertrauen und hat mir gezeigt, dass ich doch fähig bin, am Tag X meine beste Leistung zu zeigen.

Wie geht es jetzt weiter?

Nach dem Tag Erholung folgt am Dienstag der Teamwettkampf. Danach werde ich in Villars bleiben und hier am Freitag und am Samstag die Europacuprennen bestreiten.

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