Die Spannung bleibt

Nach den vier Hinspielen in der Aufstiegsbarrage 2./3. Liga ist weiterhin alles möglich. Die beste Ausgangslage für das Rückspiel hat sich der FC Länggasse geschaffen, der in Vicques 2:1 gewann.

<b>Tolle Stimmung auf dem Weissenstein:</b> Vor grosser Kulisse schirmt Weissensteins David Bissegger (Mitte) den Ball ab.

Tolle Stimmung auf dem Weissenstein: Vor grosser Kulisse schirmt Weissensteins David Bissegger (Mitte) den Ball ab.

(Bild: Iris Andermatt)

Adrian Lüpold

Es herrschte Volksfeststimmung auf dem Sportplatz Weissenstein am Südrand der Stadt Bern. Über 600 zahlende Zuschauer – darunter auch ein Car voll aus dem Haslital – und rund 300 Junioren wohnten dem Hinspiel der Aufstiegsbarrage zur 2. Liga regio zwischen Weissenstein und Meiringen bei.

Sie sahen bei tollem Sommerwetter einen intensiven Vergleich, der für das Rückspiel viele Möglichkeiten offenlässt. Beim 1:1-Remis ging Weissenstein früh in Führung (13.), Meiringen gelang indes der späte Ausgleich durch Lorenz Pulver, womit die Haslitaler dank dem Auswärtstor mit einem Vorteil ins Rückspiel steigen.

«Heimspiel» für Länggasse

Mehr als 150 Fans des FC Länggasse nahmen die fast 60 Kilometer Fahrt nach Vicques unter die Räder, um ihr Team im Jura zu unterstützen. Und der lautstarke Support, der den Stadtbernern gefühlt ein Heimspiel bescherte, hat sich mehr als gelohnt.

Länggasse manövrierte sich dank zwei Toren von Gabriel Sager und einem 2:1-Auswärtssieg in eine formidable Ausgangslage für das Rückspiel und führte dem Heimteam Vicques die erste Saisonniederlage zu. Länggasse, das Team von Trainernovize Patrick Baumann, hat nun alle Chancen, nach beinahe 20 Jahren wieder in die 2. Liga regional zurückzukehren.

Langnau im Vorteil

Einen Vorteil erkämpfte sich auch Langnau. Die Emmentaler bezwangen Wabern 2:1. Der FCL führte schon 2:0, ehe Luca Lauber für die Berner Vorstädter noch der wichtige Auswärtstreffer gelang. Wie in den anderen Duellen ist für das Rückspiel noch alles möglich. Im vierten Aufstiegsspiel kam Lyss bei Haute-Ajoie zu einem 1:1-Remis.

Berner Zeitung

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