Dreikampf der Schwergewichte

Die Drittligaklubs Interlaken, Dürrenast und Allmendingen streben den Aufstieg in die 2. Liga an.

Der Interlakner Torschütze Nico Hodler (l.) im Zweikampf mit Dürrenasts Yannis Rohrbach. Foto: Patric Spahni

Der Interlakner Torschütze Nico Hodler (l.) im Zweikampf mit Dürrenasts Yannis Rohrbach. Foto: Patric Spahni

Peter Berger@PeterBerger67

Die Gruppe 1 in der 3. Liga hat es in sich. Interlaken und Dürrenast sind im Frühjahr aus der 2. Liga abgestiegen. Für die Thuner bedeutete dies der erste Gang in die 3. Liga seit 1981. Der FCI hat in den vergangenen zehn Jahren sieben Saisons in der 2. Liga absolviert. Das Team von Bernhard Hodler führt nun die Rangliste an. Einen Punkt vor Allmendingen. Der FCA ist ebenfalls ein vormaliger Club aus der 2. Liga, klopfte 2016 sogar an die 2. Liga interregional und verpasste den Aufstieg nur wegen der höheren Anzahl Strafpunkte. Eine Saison später folgte der tiefe Fall mit dem Abstieg in die 3. Liga.

Es handelt sich also um drei Schwergewichte, welche in der aktuellen Gruppe 1 um den Wiederaufstieg in die 2. Liga kämpfen. «Mit dieser Konstellation konzentriert sich alles auf dieDirektbegegnungen», weiss FCI-Trainer Hodler. Am Sonntaghaben die Interlakner zum Abschluss der Vorrunde den Spitzenkampf gegen Dürrenast dank einem Treffer in der 90. Minute 2:1 gewonnen.

Hohes Niveau

Nur einer aus dem Trio wird die Promotion schaffen, zwei bleiben unten. Die Trainer wissen um die delikate Situation, betonen aber die positiven Aspekte. «Alle drei Teams verfügen über die Struktur und das Engagement im Verein für die 2. Liga. Drei solche Mannschaften in einer Gruppe ist aber spannend und sportlich wertvoll», meint Allmendingens Daniel Mercier. Auch Markus Seiler, der im Sommer Dürrenast übernommen hat, bestätigt: «Gegen solche Gegner gibt es gute Spiele, das Niveau ist hoch. Die Mannschaft, die sich durchsetzen wird, hat auf jeden Fall gute Chancen, in der 2. Liga den Klassenerhalt zu schaffen.»

Nach der Niederlage zum Schluss der Vorrunde liegt Dürrenast nun fünf Zähler hinter Interlaken. «Wir befinden uns im Aufbau.» Nach der Relegation sei die Verunsicherung spürbar gewesen, sagt Seiler. «Aber dashaben wir überwunden. Hier wächst etwas zusammen.»

Zurückhaltend formuliert

Natürlich möchte auch der FCD sofort wieder aufsteigen, aber Seiler formuliert wie seine Kontrahenten das Ziel zurückhaltend. Hodler drückt es so aus: «Als Absteiger wollen wir so lange wie möglich vorne dabei sein. Den Aufstieg würden wir jedoch gerne nehmen.» Und Mercier sagt sogar: «Wir wollen zum jetzigen Zeitpunkt nicht vom Aufstieg sprechen, sondern konzentrieren uns nur auf die nächste Partie. Ich mache den Spielern keinen Druck.» Mercier geht aber davon aus, dass der Dreikampf bis zur letzten Runde am 7. Juni anhalten wird. Das glaubt auch Seiler: «Die letzte Partie lautet Interlaken gegen Dürrenast. Ich bin überzeugt, dass es dann noch um etwas gehen wird.»

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt