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Erfolgreicher Abschluss

Patrick Glanzmann holt mit dem SC Lyss zum Abschied den 1.-Liga-Titel.

SC-Lyss-Trainer Patrick Glanzmann führte sein Team zum Meistertitel.(Archivbild/Max Füri)
SC-Lyss-Trainer Patrick Glanzmann führte sein Team zum Meistertitel.(Archivbild/Max Füri)

Auf die 1:2-Heimniederlage am Dienstag reagierte Lyss am Donnerstag auf der Lenzerheide eindrücklich. Die Seeländer besiegten Arosa mit 4:0 und holten sich damit den Schweizer 1.-Liga-Meistertitel. Trainer Patrick Glanzmann wird sich bei der Meisterfeier, die heute über die Bühne gehen wird, zurückhalten. «Ich bin kein Feierbiest», sagt der 49-Jährige. Für Glanzmann werden die Festivitäten der letzte Termin bei den Seeländern sein. Bereits im letzten Herbst hatte er sich entschlossen, den Verein nach fünf Jahren zu verlassen, um eine neue Herausforderung anzunehmen.

Lyss, das zusammen mit Arosa in die MSL aufsteigt, galt als einer der Favoriten auf den Titelgewinn. «Der Erfolg ist das Ergebnis von harter Arbeit», sagt Glanzmann. «Letztlich stehe aber nicht ich, sondern das Team im Vordergrund. Es ist in der Endphase unglaublich zusammengewachsen.» Lyss verfügte über eine gute Mischung aus routinierten Akteuren und jungen Spielern und verlor im Playoff nur zwei Partien. Beide zu Hause, als man gegen Arosa und im Viertelfinal gegen St-Imier die Serien vorzeitig für sich hätte entscheiden können. «Es war jedoch keine Selbstverständlichkeit, sie zu gewinnen», sagt der scheidende Lysser Coach. «Die Gegner waren nicht einfach so zu bezwingen.»

Im Nachwuchsbereich

Glanzmann wird in Zukunft im Nachwuchsbereich tätig sein. «Ich werde sowohl eine Mannschaft betreuen als auch koordinative Aufgaben übernehmen», sagt er. «Wo, verrate ich noch nicht, weil noch kein Vertrag unterschrieben ist.» Ersetzt wird er durch Serge Meyer, der in der abgelaufenen Saison beim Nachwuchs des EHC Biel unter Vertrag stand. Der Grossteil der Mannschaft bleibt zusammen, fest steht der Rücktritt von Torhüter Michael Kaufmann. «Die MSL wird für uns zu einer schönen Herausforderung», sagt Präsident Mathias Müller. Er ist aber davon überzeugt, dass Lyss diese bewältigen kann. «In den Tests im letzten Sommer konnten wir mit den MSL-Teams mithalten», sagt Müller. Die Seeländer werden ihr Budget von etwa 550'000 Franken nicht erhöhen und kalkulieren auch nicht mit einem grossen Zuschauerzuwachs, nachdem die Heimspiele bereits in der 1. Liga gut besucht waren.

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