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Huttwil bleibt im Campus ungeschlagen

Huttwil überzeugt gegen den Tabellenletzten Chur nicht, gewinnt aber trotzdem 4:3.

Adrian Steiner (links) gewann mit Huttwil.
Adrian Steiner (links) gewann mit Huttwil.
Marcel Bieri

Hockey Huttwil tat sich gegen die Churer schwerer, als ihnen lieb war. Es war nicht nur der 0:1-Rückstand zur ersten Pause, es war auch der Ausgleich zum 2:2 kurz vor der zweiten Pause, bei dem nicht alles nach Wunsch lief. Vor allem beim zweiten Churer Treffer durch Alexander Tkachenko und dem 2:3 Luca Infangers agierte Huttwil etwas gar passiv. Das 0:1 durch Infanger im ersten Drittel korrigierte Huttwil mit der herrlichen Kombination zweier Marcos – Meyer bediente Blaser – noch.

Der Führungstreffer zum 2:1 war ebenfalls herrlich anzusehen, endlich wurde einmal schnell gespielt. Vollendet wurde dieser Angriff über Sandro Hain und Yannick Lerch schliesslich von Michael Gurtner. Dass die Bündner aber nicht gar mit zwei Toren davonzogen, ist Torhüter Tim Zurbuchen zu verdanken, der beispielsweise einen Penalty Cyrill Bischofbergers abwehrte. Erst nach dem 3:3 durch Sven Nägeli in Überzahl suchte Huttwil den entscheidenden Treffer und fand ihn auch.

Es agierten offensiv eigentlich nur noch die Gastgeber, jedenfalls war von der zuvor zeitweise festzustellenden Passivität aufseiten der Oberaargauer nichts mehr zu sehen. Diese Vorwärtsmarschieren wurde belohnt. Marco Blaser – er traf zum zweiten Mal – schlenzte zum 4:3 ins Netz. Chur versuchte in der Restzeit ohne Torhüter alles, schaffte den Ausgleich aber nicht mehr. Damit bleibt Huttwil im Campus Perspektiven weiter ungeschlagen. In diese Spielstätte war man im letzten Sommer umgezogen, um von der besseren Infrastruktur gegenüber der Brünnli-Halle in Hasle zu profitieren. Gleichzeitig war der Name der Equipe geändert worden; aus der ersten Mannschaft des EHC Brandis wurde Hockey Huttwil.

Nicht besser als der Gegner

Es war nicht das beste Spiel, welches Huttwil gegen die Bündner abgeliefert hat. Es spricht aber für das Team von Trainer Andreas Beutler, dass man eben dennoch als Sieger vom Eis geht. «Wir waren nicht besser als der Gegner, Chur hat sehr gut gespielt und hat uns heute alles abverlangt», stellte auch Beutler fest. «Uns fehlte etwas der Rhythmus. Wir konnten so den Gegner nie wirklich unter Druck setzen», analysierte er die Partie. «Natürlich bin ich glücklich über den Sieg. Aber mit der Art und Weise nicht wirklich.» Für die Trainer dürfte die Art und Weise, wie ein Sieg entsteht, relevant sein. Für die Tabelle ist dies nicht der Fall. Dort zählen einzig und allein die Punkte, die die Gastgeber geholt haben. Und davon hat Hockey Huttwil drei mehr auf dem Konto.

Erwähnenswert in diesem Spiel war auch die neu formierte Fangruppe von Hockey Huttwil. Die machte während sechzig Minuten mit Pauken und Megafon mächtig Lärm und unterstützte ihr Team.

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