In der Fläche die guten Leistungen bestätigen

Im holländischen Emmen bestreitet Fabian Recher seine zweite Handbike-WM.

Der Spiezer Handbiker Fabian Recher.

Der Spiezer Handbiker Fabian Recher.

(Bild: zvg/Peter Fankhauser)

Adrian Lüpold

Es sind intensive und spannende Zeiten für Fabian Recher. Im Juni beendete der 20-Jährige bei der Swisscom in Worblaufen seine 4-jährige KV-Sportlerlehre. Nach seinem erfolgreichen Lehrabschluss im Sommer konnte der Spiezer sein Lernmaterial also entspannt im Schrank verstauen und den Fokus wieder vermehrt auf das Training und seine sportliche Karriere richten. Denn schliesslich steht für Recher noch ein sportlicher Höhepunkt auf dem Programm.

Am Montag wird sich der Handbiker mit weiteren von Swiss Paralympic selektionierten Athleten und Athletinnen in Richtung Holland aufmachen. In Emmen, im Norden Hollands, wird ab dem kommenden Mittwoch die Para-Cycling-Strassen-WM ausgetragen. Es sind die zweiten globalen Titelkämpfe für Recher, denn bereits letztes Jahr durfte er bei der Elite ein erstes Mal Luft an einer Weltmeisterschaft schnuppern und dabei viele wertvolle Erfahrungen sammeln.

«Alles ist topfeben. Für mich dürfte es aber durchaus auch den einen oder andern Hügel haben.»Fabian Recher

Titel werden in Emmen im Zeitfahren (Donnerstag/Freitag), im Strassenrennen (Samstag/Sonntag) und in der Staffel für Handbikes, dem sogenannten Teamrelay (Mittwoch), vergeben. Die Streckenführung in Holland kennt Recher aus dem Weltcup, was für einen jungen Athleten sicher kein Nachteil ist. «Die Strecke ist typisch für Holland. Es wird alles topfeben sein», sagt Recher und fügt an: «Für mich dürfte es aber durchaus auch den einen oder anderen Hügel haben.»

Punkte für das Team holen

Bereits seit dem Jahr 2015 fährt Recher im Weltcup mit. Schritt für Schritt näherte sich der ausdauernde und kräftige Athlet der internationalen Spitze an und bestätigte an der letzten WM im italienischen Maniago sein Talent. Im Strassenrennen fuhr er als mit Abstand jüngster Teilnehmer (der zweitjüngste war acht Jahre älter) auf den tollen elften Rang. Nun möchte er seine Leistungen in Holland bestätigen und seinen Anteil dazu beitragen, dass die Schweiz als Team möglichst gut abschneidet.

«Es gibt auch Punkte zu gewinnen, welche für die Paralympics 2020 in Tokio wichtig sind.»Fabian Recher

«Bei der Weltmeisterschaft gibt es auch Punkte für die Schweiz zu gewinnen, welche für die Anzahl Startplätze für die Paralympics 2020 in Tokio wichtig sind. Da möchte ich mit guten Leistungen mithelfen», sagt Recher.

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