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Jakub Szymanski hat noch nicht genug

Der Spielmacher trifft am Donnerstag mit dem BSV Bern auf Kadetten Schaffhausen.

Jakub Szymanski will sich auch heute durchsetzen. Foto: Andreas Blatter
Jakub Szymanski will sich auch heute durchsetzen. Foto: Andreas Blatter

Der BSV Bern hat mit der Qualifikation für die Finalrunde sein erstes Ziel in der Meisterschaft 2018/19 erreicht. Etwas haben die Berner aber noch nicht geschafft. Gegen die vier am stärksten eingestuften Teams haben sie noch nicht gewonnen, die Bilanz aus den Begegnungen gegen Wacker Thun und St. Otmar St. Gallen (je ein Remis und eine Niederlage) und Pfadi Winterthur ist negativ.

Zwei Gelegenheiten bieten sich den Bernern in diesem Jahr noch, diese zu verbessern. Am Donnerstag (19.45 Uhr) treffen sie wegen des speziellen Modus das einzige Mal in der Hauptrunde auf Kadetten Schaffhausen, am Sonntag (18 Uhr) treten sie in Thun an.

Fit und mit viel Lust

Es wäre ein Signal Richtung Spitze, sollte in einer dieser Partien ein Vollerfolg gelingen. Eine wichtige Rolle wird beim BSV dabei Spielmacher Jakub Szymanski (35) zukommen. «Mir war die Bilanz gegen die Spitzenteams gar nicht so bewusst», sagt der erfahrene Tscheche.

Man sei meist nicht die schlechtere Mannschaft gewesen. «Nur ist es uns es nicht gelungen, unsere Leistung über 60 Minuten durchzuziehen. Das betrifft sowohl die Stammspieler wie auch die Leute aus der zweiten Reihe, die ebenfalls ihre Leistung bringen müssen.» Szymanski nimmt im Spiel der Berner seit dem Sommer 2016 eine wichtige Rolle ein. Im nächsten Sommer läuft sein Vertrag aus, er wird dann 36 Jahre alt sein.

Und hat noch nicht genug. In den letzten Jahren war Szymanski nie ernsthaft verletzt. Regelmässig geht er Rad fahren und schwimmen, um fit zu bleiben, ein altersbedingter Leistungsabfall ist bei ihm nicht festzustellen. «Und ich habe noch Lust, weiter Handball zu spielen», sagt er. Für die kommende Woche sind Gespräche mit der Vereinsleitung angesetzt, der Familienvater würde seinen Kontrakt in Bern gerne verlängern.

Ob Szymanski am Donnerstag im Rückraum Entlastung durch Tobias Baumgartner geniesst, ist offen. Baumgartners Bluterguss in der Wade ist am Abklingen, über einen Einsatz wird kurzfristig entschieden. Partien gegen Schaffhausen bestreitet Szymanski gerne. «Die Kadetten wollen Handball spielen und nicht bloss kämpfen, der neue Trainer hat Struktur in die Mannschaft hineingebracht», sagt der Routinier.

Beim Coach handelt es sich um Szymanskis Landsmann Petr Hrachovec. Ein Tscheche wird sich also am Donnerstag auf jeden Fall über einen Erfolg freuen.

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