Ligaerhalt als Ziel für den FC Thun II

Am Samstag startet der FC Thun II zu Hause gegen Meyrin in die zweite Phase der Saison. Der Rückstand auf einen Platz über dem Strich beträgt fünf Punkte.

Captain Fabian Gerber und seine Teamkollegen wollen in der Rückrunde dem Strichkampf entkommen.

Captain Fabian Gerber und seine Teamkollegen wollen in der Rückrunde dem Strichkampf entkommen.

(Bild: Markus Grunder)

Der Blick auf die Tabelle in der 1. Liga wird die Teamverantwortlichen des FC Thun II nicht erfreuen. Vier Punkte Rückstand beträgt der Rückstand auf den rettenden 12. Rang, aufgrund des schlechten Torverhältnisses sind eigentlich sogar deren fünf.

«Wir werden mit allen Mitteln versuchen, die Liga zu halten», sagt der Trainer Gian-Luca Privitelli. Für die Thuner wird es aber kein leichtes Unterfangen. «Es warten noch zwölf starke Gegner auf uns», meint Privitelli weiter. «Deshalb werden wir noch zwölfmal an unsere Grenzen gehen müssen.»

«Wir werden zwölfmal an unsere Grenzen gehenmüssen.»Gian-Luca Privitelli

Mehr Abgänge als Zuzüge

Die Thuner haben in der Vorrunde bewiesen, dass sie praktisch mit allen Gegnern gut mithalten können. Insbesondere der 1:0-Sieg gegen Lancy im letzten Spiel vor der Winterpause – ein Anwärter auf einen Aufstiegsrundenplatz – war überzeugend.

Während der Meisterschaftspause hat sich innerhalb und rund um das Team einiges getan. Colin Trachsel wechselte zum FC Köniz in die Promotion League. In dieselbe Liga hat es auch Moritz Toneatti gezogen, der in Zukunft beim FC Breitenrain auflaufen wird. Mit Dominik von Känel und Janis Ueltschi verliessen zwei weitere Akteure das Privitelli-Team in die 2. Liga zum FC Spiez.

Dazu kommen mit Tim Frey (Kreuzbandriss), Joel Fuhrer (Fussbruch) und Luca Schneeberger drei weitere Spieler, auf die Trainer Privitelli mehrere Wochen, wenn nicht sogar Monate verzichten muss. Deshalb hatte Thun II allen Grund, zu reagieren. Durch Jérôme Läubli und Marcel Vasil (beide U-18) sowie Nicolas Boss aus dem YB Nachwuchs stossen auf die Rückrunde hin drei Neue zum Team.

Highlight in Dortmund

«Wir haben die Zeit genutzt, um intensiv zu trainieren und den Spielern in zahlreichen Testspielen Einsatzmöglichkeiten zu bieten», sagt Trainer Privitelli. Die Spiele gegen starke Testspielgegner mit mehrheitlich erfolgreichen Resultaten – so auch am letzten Samstag gegen Winterthur U-21 (1:1) – haben bewiesen, dass sich die jungen Thuner auf dem richtigen Weg befinden. Und im Zentrum der Trainingseinheiten standen neben der Arbeit mit dem Ball insbesondere die individuelle technische und taktische Schulung.

Auch menschlich sei das Team näher zusammengerückt, erwähnt Privitelli. Als Höhepunkt der Vorbereitungsarbeit bezeichnet er den Besuch des Bundesligaspiels zwischen Borussia Dortmund und der TSG Hoffenheim. Der Match und die Kulisse bei über 80000 Zuschauern im Signal-Iduna-Park habe bei allen Reiseteilnehmern einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen.

Motiviert und bereit

Statt an Dortmund zu denken, müsse man den Fokus aber sofort wieder auf die kommenden Gegner in der 1. Liga legen. Mit Meyrin wartet am Samstag (16 Uhr, Stockhorn-Arena) ein echter Prüfstein auf Privitellis Team. «Spielerisch gehören die Genfer sicher zu den besten Teams innerhalb der Gruppe 1, und mit Devlin Moussilou sowie Alexandre Valente haben sie zwei absolute Ausnahmekönner in ihren Reihen», blickt der Trainer auf die kommende Aufgabe. «Aber, wir sind motiviert und bereit», sagt Privitelli überzeugt.

Thuner Tagblatt

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