Mani muss passen – Rösti auf dem 5. Platz

Am Training zur Europacup-Abfahrt auf der Lauberhornstrecke nahmen zwei BOSV-Fahrer teil – mit unterschiedlichem Erfolg.

Junioren-Weltmeister Lars Rösti.

Junioren-Weltmeister Lars Rösti.

(Bild: zvg)

Am Freitag, eine Woche vor dem Start zu den Weltcuprennen, wird zur ersten von zwei Europacup-Abfahrten auf der Lauberhornstrecke gestartet. 71 Fahrer aus 15 Nationen traten am Mittwoch zum ersten von zwei Trainingsläufen an. Die Schweiz, Österreich, Frankreich und Italien schickten je 13 Fahrer ins Rennen.

Bei der ersten Trainingsfahrt waren lediglich zwei BOSV-Fahrer dabei: der 22-jährige Junioren-Weltmeister Lars Rösti (St. Stephan) und der 23-jährige Marco Kohler vom SAK Haslital-Brienz, wohnhaft in Hausen. Beide gehören dem B-Kader von Swiss-Ski an. Gemeldet war auch Nils Mani (Schenden), der in der Altjahrswoche in der zweiten Bormio-Abfahrt verletzt ausgeschieden war und das Spital erst am 31. Dezember verlassen konnte. Der 28-Jährige, der vor Jahresfrist in der Lauberhorn-Europacup-Abfahrt als Sechster der schnellste Schweizer war, ist noch nicht rennfähig und muss passen.

Schweizer sind bereit

Mit 1:27.53 stellte im gestrigen Training der Franzose Valentin Giraud Moine Bestzeit auf. Aber auch die Schweizer zeigten, dass sie bereit sind. Die Weltcup-erprobten Ralph Weber (2.), Stefan Rogentin (3.) und Gilles Roulin (7.) reihten sich unter den 10 Schnellsten ein. Erfreulicherweise ebenso Lars Rösti, der mit der fünftbesten Zeit ins Ziel kam, und Arnoud Boisset (10.). Marco Kohler büsste über 3 Sekunden ein (44.). Rösti verlor auf den Trainingsschnellsten 75 Hundertstelsekunden. Und er weiss, wo: «Mit der Fahrt im oberen Teil bin ich sehr zufrieden», schaute der Simmentaler auf seine Trainingsfahrt zurück, «dann missriet mir aber die Kernen-S-Passage.»

2,3 Kilometer lang

Die Europacup-Rennen findet wie immer auf der verkürzten Weltcupstrecke statt. Der Start erfolgt wie im Weltcup in 2315 m Höhe auf der Lauberhornschulter, das Ziel befindet sich 550 Höhenmeter tiefer bei der Wasserstation. Streckenlänge: 2,3 Kilometer. Die schnellsten Fahrer werden knapp unter eineinhalb Minuten unterwegs sein. Vor Jahresfrist siegte der Italiener Mattia Casse in 1:29.78. Bester Schweizer war Stefan Rogentin als Achter. Das zweite Rennen musste wegen Nebel im Gebiet des Starts abgesagt werden.

Am Freitag und am Samstag wird je um 12.30 Uhr gestartet. Die Preisverleihung findet beim Tourist Center Wengen statt (am Freitag um 17.45 Uhr, am Samstag um 16 Uhr).

Berner Zeitung

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt