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Mit einem Schritt auf der grossen Bühne

Mit dem Einzug in den Cup-Halbfinal feiert Uni Bern einen grossen Erfolg. In der Liga verlieren die Berner erneut.

Annic Berset
Im Cup solls für den Gegner kein Durchkommen geben.
Im Cup solls für den Gegner kein Durchkommen geben.
mz

Einmal 0:3 und einmal 3:0 – so lautet die Bilanz des VBC Uni Bern vom vergangenen Wochenende. Gegen Volley Schönenwerd, den Zweitplatzierten des Championats, konnten die Berner zwar im ersten Satz gut mithalten, verloren ihn aber dennoch in der Verlängerung. In der Folge setzten sich die Favoriten aus dem Solothurnischen klar durch.

Keine 24 Stunden später reiste die Equipe von Coach Mikolaj Ostrowski am Sonntag nach Zürich. Dort wartete mit Voléro der ungeschlagene Leader der NLB im Cup-Viertelfinal. «Es ist uns gelungen, das Spiel von Anfang bis Ende zu kontrollieren», sagte der Trainer nach dem Spiel auf Anfrage zufrieden. Nach nur gerade 60 Spielminuten und drei glatten Durchgängen stand der VBC Uni Bern als Sieger fest und ist nun eins der letzten vier Teams im Cup-Wettbewerb.

Appetit ist grösser geworden

Am Montag wurden nun die Halbfinalpaarungen des Schweizerische-Mobiliar-Cups ausgelost. Und das Szenario hätte für die Berner nicht besser kommen können: Der VBC Uni Bern trifft nämlich in knapp drei Wochen auf den einzig verbliebenen Vertreter der NLB, den VBC Züri Unterland. Im anderen Halbfinal misst sich mit Amriswil der Erste der laufenden Meisterschaft mit Volley Näfels.

Der Cup habe zuerst keinen hohen Stellenwert genossen, gab der Coach der Berner zu. Der Appetit sei aber nun definitiv grösser geworden und der Einzug in den Halbfinal ein grosser Erfolg. «Klar bin ich sehr glücklich über die Auslosung, aber Achtung, wir stehen noch nicht im Final», warnt Ostrowski. Es gelte im Spiel gegen die Zürcher an diesem Tag 101 Prozent zu geben. «Und wer weiss, vielleicht verliert Amriswil ja gegen Näfels, und dann ist plötzlich auch im Final alles möglich.»

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