Olten kennt keine Gnade mit dem SCL

Der SC Langenthal hat gegen Olten 2:6 verloren. Während die Solothurner den Leaderthron übernehmen, fällt der SCL auf den sechsten Rang zurück.

Vor dem Tor des SC Langenthal herrschte viel Betrieb.

Vor dem Tor des SC Langenthal herrschte viel Betrieb.

(Bild: Freshfocus)

Viermal in Serie hatte der SC Langenthal vor der Begegnung mit dem EHC Olten gepunktet. Damit war die Negativserie von acht Niederlagen in neun Spielen gestoppt. Allerdings stammten die zehn Zähler ausschliesslich aus Spielen gegen die vier letztklassierten Teams. In der laufenden Woche folgt mit den beiden Begegnungen gegen die beiden einzigen Teams der Liga, die als Ziel den Aufstieg in die National League deklariert haben, eine «Woche der Wahrheit».

In dieser leistete sich der SCL einen Fehlstart im doppelten Sinne des Wortes. Einerseits durch die erneute Niederlage gegen den EHC Olten, andererseits durch zwei schwache Starts in die beiden ersten Drittel: Schon in der 3. Minute traf Cédric Schneuwly für den EHCO nach einem schnellen Angriff.

«Es war ein schlechter Match. Wir liefen nicht, die Pässe kamen nicht an und wir standen schlecht.»Dario Kummer

Und nach der ersten Pause dauerte es nur 32 Sekunden, bis Ex-SCL-Tigers-Stürmer und Olten-Captain Lukas Haas auf 3:1 erhöhte. SCL-Stürmer Dario Kummer, der nach seiner Verletzung zurück ist: «Es war ein sehr schlechter Match. Wir liefen nicht, die Pässe kamen nicht an und wir standen in der Abwehr schlecht.»

Standing Ovation für Olten

Die Solothurner hatten deutlich mehr vom Spiel. Dennoch hatte der SCL im Startabschnitt die Möglichkeit heranzukommen; trotz 13:4 Schüssen für Olten. Fast im Gegenzug an die Chance zum 3:0 des Heimteams, lenkte der von den SCL Tigers ausgeliehene Stefan Rüegsegger einen Distanzschuss von Philipp Rytz zum 1:2-Anschlusstor ins Netz. Und rund eine Minute später konnte Toms Andersons zu einem Penalty antreten. Doch statt dem 2:2-Ausgleich ging die Scheibe vor dem Torhüter verloren.

Im Mittelabschnitt fackelte der Favorit nicht mehr lange. Nach dem vierten Treffer – diesmal im Powerplay – war das ungleiche Duell entschieden, die Fans reagierten mit einer Standing Ovation, welche Evgeni Chiriaev mit einem Durchbruch mit dem 5:1 dankte.

Die Oltener Angriffsmaschinerie läuft gegenwärtig wie geschmiert, mit 141 Toren in 33 Spielen ist das Team aus der Dreitannenstadt der Leader der Liga in der Torproduktion; der SCL kommt auf 99 Treffer in 32 Matches. «Bei manchen Toren machten wir es ihnen zu einfach», analysierte SCL-Coach Per Hanberg. «Olten war klar besser.»

Kloten als nächster Gegner

Als nächster Gegner wartet auf den SCL der EHC Kloten. Zwar haben sich die Zürcher in der Tabelle nicht vorne festgesetzt. Seit dem Zuzug von Joren van Pottelberghe auf der Position des Torhüters geht es aber aufwärts mit dem Team aus der Fliegerstadt: 16 der letzten 20 Spiele konnte Kloten gewinnen.

Langenthaler Tagblatt

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