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Platzverweis als zu grosse Hypothek

Der FC Langenthal hat in Biel nach einer frühen Roten Karte 0:2 verloren.

Gregory Gemperle (rechts) im Duell mit Biels Jelassi Jihed. Foto: mbg
Gregory Gemperle (rechts) im Duell mit Biels Jelassi Jihed. Foto: mbg

Bereits nach lediglich 11 Minuten wurden die Pläne des FC Langenthal zum Auftakt der Rückrunde in der 1. Liga im Auswärtsspiel in Biel über den Haufen geworfen. Der von Trainer Willy Neuenschwander aufgestellte Matchplan wurde durch einen frühen Platzverweis von Raphael Moser durchkreuzt.

Die Oberaargauer gaben danach zwar ihr Bestes, doch die cleveren Seeländer gewannen das Spiel am Ende trotzdem 2:0. «Zuerst muss ich meinem Team ein grosses Kompliment machen. Meine Spieler haben nach dem frühen Aus von Moser alles unternommen, um wenigstens einen Punkt zu erspielen.

Doch nach der Unterzahl musste ich viele Umstellungen vornehmen, um die Verunsicherung zu minimieren. Aber Biel war heute klar die stärkere Mannschaft», sagte FCL-Trainer Willy Neuenschwander.

Zwei fatale Fehler

Beide Mannschaften schenkten sich im ersten Match der Rückrunde gar nichts. Sofort wurden die Zweikämpfe von beiden Equipen gesucht und fair ausgetragen. In der neunten Minute behändigte Biel-Goalie Nicolas Schittenhelm einen Schuss von Nils Wernli sicher. Es folgte nur zwei Minuten später der Platzverweis für Langenthals Verteidiger Raphael Moser nach einer Notbremse.

Die neue Situation versuchten die Seeländer sofort zu nutzen. Es entwickelte sich eine Phase hohen Drucks auf das Langenthaler Tor, ohne dass die Bieler Nutzen daraus ziehen konnten. Immer wieder bedeutete FCL-Goalie Sascha Studer die Endstation für die Bieler Angreifer. Doch in der 35. Minute war auch Studer machtlos gegen den platzierten Flachschuss von Nolan Nuzzolo, der zur 1:0-Führung der Bieler führte.

Nuzzolos zweiter Treffer

Gleich zu Beginn des zweiten Spielabschnitts rückte dann Langenthals Stürmer Gregory Gemperle in den Mittelpunkt. Doch der Abschlussversuch Gemperles bescherte dem Bieler Goalie Schittenhelm keine Probleme. Besser machte es danach der Seeländer Angreifer Nuzzolo in der 49. Minute, als er Torhüter Studer, der in dieser Szene etwas zu weit vor seinem Tor stand, mit einem gefühlvollen Heber düpierte und das 2:0 erzielte.

Das Spiel schien nun bereits gelaufen, zumal die Gastgeber sehr selbstsicher und abgeklärt agierten. Neto Gomes und Ricardo Colomartino, der ehemalige Langenthaler, sündigten jedoch im Abschluss und vergaben somit einen noch deutlicheren Sieg für die Heimmannschaft. So blieb es letztlich beim 2:0-Sieg der Seeländer. (rjk)

Biel - Langenthal 2:0 (1:0)

Tissot-Arena. – 822 Zuschauer. – SR Ghisletta. – Tore: 35. Nuzzolo 1:0. 49. Nuzzolo 2:0.

Langenthal: Studer; Pfister, Kurmann, Moser, Scheidegger; Bahlouli (46. Miletic), Wernli, Lässer (62. Bisevac), Selmani; Cani (84. Cuinjinca); Gemperle.

Bemerkungen: Langenthal ohne Mzee (gesperrt), Schubert (krank), Baskar, Schäfer, Kisa, Zimmermann (verletzt), Mezger (Familie). – Platzverweis: 11. Moser (Notbremse).

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